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Umsatzsteuer

 Umsätze aus Forschungstätigkeiten von staatlichen Hochschulen können seit 2014 umsatzsteuerpflichtig sein.


Betroffene Projekte
Steuerpflichtig sind Projekte, bei denen ein steuerbarer Leistungsaustausch vorliegt, z.B.:
Verträge mit privaten Unternehmen (Bayer, BASF, Telekom etc.).

Für einen Leistungsaustausch sprechen u.a.:
  • Der Drittmittelgeber behält sich exklusive Verwertungsrechte hinsichtlich der Forschungsergebnisse vor.
  • Der Drittmittelgeber vergibt einen Auftrag, der gezielt seinen Interessen entspricht.
  • Die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse wird unterbunden.
 

Aktuell von der Umsatzsteuerpflicht nicht betroffene Projekte
 
  • Projekte der DFG (z.B. SFB, Sachbeihilfen, Graduiertenkollegs)
  • Zuschüsse des BMBF und seiner Projektträger
  • Zuschüsse von Stiftungen (Volkswagenstiftung, Stifterverband, Thyssen-Stiftung.)
  • Zuschüsse der Europäischen Kommission
  • Zuschüsse anderer öffentlicher Geldgeber (z.B. DAAD, GIZ)
-> diese Aufzählung ist nicht abschließend
 

Verwaltungsmäßige Abwicklung steuerpflichtiger Projekte
 
  • Die Identifikation steuerpflichtiger Vorhaben und das Informieren des Projektleiters erfolgt durch Abt. 7.3
  • Die zentrale Rechnungsstellung gegenüber dem Geldgeber erfolgt ebenfalls durch Abteilung 7.3
  • Das Buchen von Kontobewegungen, d.h. sowohl das Abführen der Steuerbeträge, wie auch die Gutschrift der Vorsteuer erfolgen automatisch. Die Abgabe der Umsatzsteuererklärung erfolgt zentral durch die Abteilung 5.1.
 

Aufgaben des Projektleiters
 
  • Der Projektleiter informiert die Universitätsverwaltung, wenn Leistungen/Teilleistungen erbracht sind, damit die zentrale Rechnungsstellung erfolgen kann. Rechnungen dürfen nur noch von der Universitätsverwaltungunter Angabe einer fortlaufenden Rechnungsnummer erstellt werden. Folgende Informationen sind zur Rechnungsstellung notwendig:

    • Menge und Art der gelieferten Gegenstände bzw. Umfang und Art der sonstigen Leistung
    • Zeitpunkt/Zeitraum der Leistung/Lieferung.
Die Rechnungsinformationen sind über folgenden Link an 7.3 zu übermitteln: https://www.intranet.uni-bonn.de/themen/drittmittellexikon/rechnungserstellungen
  • Mit der Anweisung einer Rechnung aus einem steuerpflichtigen Projekt bestätigt der Projektleiter, dass die Ausgabe (z. B. für ein Gerät) tatsächlich für dieses Projekt angefallen ist. Somit ist der Vorsteuerabzug gewährleistet. Dem Projektkonto wird der Umsatzsteuerbetrag automatisch gutgeschrieben. Dieser Vorsteuerabzug ist nur zulässig, wenn die Ausgabe für das steuerpflichtige Projekt erfolgt ist. Sollte sich nachträglich herausstellen, dass ein angeschaffter Gegenstand bzw. eine angeschaffte Leistung doch ganz oder teilweise für andere Zwecke verwendet wird, ist die ganze oder anteilige Umsatzsteuer wieder an das Finanzamt zu entrichten. Bitte teilen Sie entsprechende Fälle möglichst zeitnah mit.
 

Rückfragen
Im Zweifelsfall sollte schon während der Vertragsverhandlungen Kontakt mit Abteilung 7.3 aufgenommen werden.

Für Rückfragen stehen unter 73-7457 (Frau Frankenreiter) oder unter 73-7286 (Herr Lohse) zur Verfügung.
 
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