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ProTon

ProTon Europe

 

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Laufzeit des Projekts: Januar 2003 - Dezember 2006

Was ist ProTon Europe?

ProTon Europe (Public Research Organisations Transfer Office Net-work) ist ein pan-europäisches Netzwerk der Technologiebüros öffentlicher Forschungsinstitute und Universitäten. Es wird von der Europäischen Kommission im Rahmen der Gate2Growth Initiative gefördert.

Universitäten und Forschungsinstitute in Europa führen in signifikantem Umfang Spitzenforschung durch, die für eine kommerzielle Verwertung relevant ist oder Potential dazu hat. Um die Potentiale der öffentlichen Forschungseinrichtungen in vollem Umfang zu nutzen, ist es wichtig, dass Kommerzialisierung ein integraler Bestandteil des Forschungsprozesses wird und dass verschiedene Ansätze zur Sicherung und Verwertung von geistigen Eigentumsrechten (intellectual property rights - IPR) adäquat erprobt werden.

Die technologische Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Forschungseinrichtungen und der Industrie wird von Schnittstellen-Strukturen unterschiedlichster Art betrieben, die in vielen Ländern als Transferbüros bezeichnet werden.

Worauf zielt ProTon ab?

Das oberste Ziel von ProTon Europe ist es, die allgemeinen professionellen Standards zu heben und die Verwertung von Forschungsergebnissen mittels des Austausches von Wissen und bewährter Praktiken zwischen seinen Mitgliedern zu erhöhen.

Wie wird ProTon Europe dieses Ziel angehen?

  • Die Anregung des Austausches von Arbeitsmethoden und -prozessen und des professionellen Know-hows im Bereich des Technologie- und Wissenstransfers von Universitäten und öffentlichen Forschungseinrichtungen mit der Industrie
  • Die Schaffung einer Wissenssammlung, welche die bewährten Praktiken unter den universitären TO in der EU, den Kandidatenländern und den assoziierten Staaten verbreitet
  • Die Beobachtung europäischer Trends und Entwicklungen im Bereich des Technologietransfers zwischen Forschung und Industrie
  • Benchmarking von Aktivitäten zur Vermarktung von Technologien in Europa
  • Identifikation der Kenntnisse und Ausbildung, die notwendig sind, um dynamischere Transferzentren zu schaffen
  • Die Verstärkung der europäischen Identität der mit dem Technologietransfer verbundenen Berufe, Lobbying im Namen dieses Berufes auf nationaler und europäischer Ebene und die Verstärkung der Innovationspolitik
  • Die Organisation von Weiterbildungstagungen, Seminaren, Workshops und internationalen Konferenzen zur Verbreitung von Forschung, Erfahrungen und bewährten Praktiken in allen Aspekten des Technologietransfers zwischen Forschung und Industrie
  • Die Förderung von Unternehmertum, Modellen zur Unterstützung von Ausgründungen (Spin-off) und der Schaffung wissenschaftsbasierter Unternehmen

ProTon Europe Annual Conference

Die 4. Jahreskonferenz von ProTon Europe fand am 11. und 12. Dezember 2006 in Wien statt. Im Anschluss fand die Generalversammlung statt. Gastgeber war der Austria Wirtschaftsservice. Das Thema der Konferenz war die Finanzierung von Technologietransferbüros.

ProTon Europe Training Schools

ProTon Europe führt regelmäßig Training Schools für neue Mitarbeiter im Bereich des Technologie- und Wissenstransfer und für erfahrenere Verwaltungsangestellte durch, die ein neues Transferbüro aufbauen möchten.

ProTon Europe Expert Workshops

Neben den Training Schools führt ProTon Europe dieses Jahr eine Reihe von Experten-Workshops durch. Jeder dieser Workshops bringt Experten aus den verschiedenen Gebieten des Wissenstransfers zusammen, um ein bestimmtes Thema zu diskutieren. Der Workshop soll dem Austausch von Meinungen und Ideen zu speziellen Themen dienen und Lösungsansätze für bestimmte Probleme liefern.

Eine Übersicht über alle Expert Workshops und weitere Informationen finden Sie im ProTon Europe Veranstaltungskalender.

Austauschprogramme

Ziel des Programms ist die berufliche Weiterbildung von Fachkräfte im Bereich Technologie-Transfer im Kontext des Lebenslangen Lernens zu unterstützen.
Training on-the-job ist der bewährte Weg um praktische Erfahrungen zu sammeln und neue Kompetenzen zu erwerben. Das Programm bietet ProTon Europe-Mitgliedern die Möglichkeit die besten Transferstellen europaweit aus erster Hand kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und berufliche Netzwerke aufzubauen.

Struktur

Jedes Mitglied von ProTon Europe gehört einer der sieben Arbeitsgruppen an, die sich mit der Erarbeitung der Kerninhalte des Netzes beschäftigen. Die Themen der Arbeitsgruppen umfassen:

  • Struktur und Leitung von Transferstellen (TO Structure)
  • Patentierung und geistige Eigentumsrechte (Patenting)
  • Lizenzierung (Licensing)
  • Zusammenarbeit mit der Industrie (Interaction with Industry)
  • Spin-offs und Campus-Unternehmen (Spin-offs)
  • Entwicklung von politischen Konzepten (Policy Development)
  • Kontinuierliche berufliche Entwicklung (Training)
  • Dokumentation bewährter Praktiken (Good Practice)

  • Sammlung von Instrumenten (Toolkit)
Das Netzwerk wird von den beiden europäischen Organisationen EARMA und TII (Technology, Innovation & Information) zusammen mit Sopartec (Université Catholique de Louvain) koordiniert. Für die verschiedenen Arbeitsgruppen sind 11 europäische Hochschulen und Forschungseinrichtungen verantwortlich.

EuroConsult Research & Education leitet die Arbeitsgruppe "Good Practice". Die gesammelten Good-Practice-Beispiele stehen den ProTon-Mitgliedern auf der ProTon-Plattform zur Verfügung.

Als weiterer deutscher Partner betreut die Fachhochschule Münster die Arbeitsgruppe "Interaction with Industry".

ProTon Europe wird aktiv von einer Reihe weiterer nationaler Vereinigungen unterstützt, z.B. AURIL und UNICO (UK), RedOTRI (SP), Network per la Valorizzazione delle Ricerca Universitaria (I), C.U.R.I.E. (F).

Mitglieder

Nach der 5 Monate dauernden Definitionsphase haben die ProTon Arbeitsgruppen im Januar 2003 ihre Arbeit aufgenommen. Ende des Jahres 2004 gehörten dem Netzwerk ProTon Europe 178 Technologie Transfer Stellen aus 17 europäischen Ländern an, davon kommen 18 Posten aus Deutschland.

Mitgliedschaft in ProTon Europe

ProTon Europe hat zwei Arten von Mitglieder, nämlich die PRO ("public research organizations") selber sowie andere Innovationsexperten von Privatunternehmen, Dienstleistungsanbietern, Regierungsbehörden, usw. Diese Arten von Organisationen können die Mitgliedschaft beantragen, indem sie das Sekretariat in Brüssel kontaktieren. Die Mitgliedschaft für das Jahr 2004 ist gratis; die Organisation erwartet allerdings von ihren Mitgliedern, dass sie aktiv an Austausch und Prüfung von bewährten Praktiken und geplanten Netzwerkveranstaltungen teilnehmen. Weitere Informationen über Bedingungen und Vorzüge der Mitgliedschaft:

Zu den Gründungsmitgliedern gehören:

  • KU Leuven R&D;
  • European Association of Research Managers and Administrators
  • European Association For the Transfer of Technologies, Innovation and Industrial Information
  • University of Sheffield
  • Université Catholique de Louvain
  • Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
  • ECIU/University of Twente
  • University of Warwick
  • Association for University Research and Industry Links
  • University of Nottingham
  • University of Sunderland and University of Essex
  • Universität Bonn
  • University of Amsterdam
  • Universidad Politecnica de Valencia

Kontakt und Information

Projekt-website: ProTon Europe

Generalsekretär Mr. José Syne

ProTon Europe asbl
C/O CREF - FNRS
Rue d'Egmont 5
B-1000 Brüssel

Tel.: +352 661 123 670

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