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„Predatory Publishing“, „Fake Science“ − Raubverlage und Scheinwissenschaft

— abgelegt unter: ,

Workshop des Bonner Graduiertenzentrums in Kooperation mit der ULB, 12. Juni 2019, 10.00 Uhr - 11.30 Uhr, Schulungsraum, Abteilungsbibliothek MNL der Universitäts- und Landesbibliothek, Nußallee 15a - ABGESAGT -

Modul Forschung2

Kursbeschreibung

Sogenannte Raubverlage (Predatory Publisher) nutzen den Druck zu publizieren, unter dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stehen, aus. Sie bieten unter dem Deckmantel von Open Access verlegerische Dienstleistungen gegen Zahlung einer Publikationsgebühr an, ohne dabei die üblichen Leistungen zu erbringen. Es findet entgegen der Versprechungen keine Qualitätskontrolle der eingereichten Artikel durch Peer Review statt. Angegebene Impactfaktoren sind gefälscht beziehungsweise anhand inoffizieller Quellen konstruiert. Die Editorial Boards der Zeitschriften erfüllen keine Funktion und führen häufig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ohne deren Kenntnis auf.

Raub- bzw. Scheinkonferenzen (Predatory Conferences) versuchen den Eindruck legitimer wissenschaftlicher Konferenzen zu erwecken. Es findet keine Qualitätskontrolle der eingereichten Vorträge statt. Auch hier führen Programmkomitees häufig bekannte Wissenschaftler*innen ohne deren Kenntnis auf. Das einzige Ziel dieser Treffen stellt die Generierung von Einnahmen für die Veranstalter dar. Sowohl Raubkonferenzen wie auch Raubzeitschriften zeichnen sich häufig durch aggressive E-Mail Werbung (Spam) in Bezug auf ihre angeblichen Dienstleistungen und Einladungen in ihre (funktionslosen) Editorial Boards / Program Committees aus. Vor allem für Nachwuchswissenschaftler*innen stellen diese Anbieter eine veritable Gefahr in Bezug auf ihre Karriere dar.

Scheinwissenschaft bzw. Wissenschaftsbetrug bezeichnet Theorien und Arbeiten, die einer Überprüfung nach wissenschaftlichen Standards nicht standhalten. Hierbei kann es sich um pseudowissenschaftliche Behauptungen wie auch um gefälschte Daten handeln. Hintergrund ist oft monetäres Interesse oder politische bzw. ideologische Gründe.

Zwischen allen drei Phänomenen, Raubverlagen, Raubkonferenzen wie auch Scheinwissenschaft, bestehen Verbindungen. In diesem Kurs lernen Sie, worin diese Verbindungen bestehen und woran man betrügerische Anbieter erkennen kann. Hierzu schauen wir uns Beispiele an, lernen Hilfsmittel, wie zum Beispiel Weißlisten und Schwarzlisten kennen, und besprechen deren Vor- und Nachteile. 

Zielgruppe

Promovierende und Postdocs 

Kurssprache

Deutsch 

Kursleitung

Dr. Daniel Rudolf 

"Promotion plus"

Der Workshop wird im Rahmen des Zertifikates "Promotion plus" mit 2 Arbeitseinheiten (AE) anerkannt. 

Modul

Modul 1: Selbständig forschen
 

Anmeldung                                                                                                                                                               

Workshop abgesagt

 

Kontakt

Joana SW
 
Bei Rückfragen zum Kursangebot wenden Sie sich bitte an 
Joana Bürger-John, [Email protection active, please enable JavaScript.].
 
 
 
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