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Mensch-Ding-Verflechtungen indigener Gesellschaften

Mensch-Ding-Verflechtungen indigener Gesellschaften

 

Sprecherin:

Professor Dr. Karoline Noack
Institut für Archäologie und Kulturanthropologie
Abteilung für Altamerikanistik
Oxfordstr. 15
53111 Bonn

 

Projekt:

Das Verbundvorhaben „Mensch-Ding-Verflechtungen indigener Gesellschaften“ erforscht am Beispiel der südamerikanischen Apalai-Wayana und Tiriyó, wie das an Gegenstände gekoppelte Wissen zwischen Generationen weitergegeben wird und wie sich diese Prozesse verändern. Diese Fragen werden anhand von rituellen und alltagsgebräuchlichen Gegenständen untersucht,  sowie im Austausch zwischen indigenen Gruppen untereinander und mit Vertretern westlicher Gesellschaften.

Im Rahmen des dreijährigen Vorhabens werden mehr als 2.000 ethnographische Objekte aus europäischen Sammlungen sowie Gegenstände, welche die Indigenen in der Gegenwart nutzen, mit unterschiedlichen Wissensmedien und -kompendien verknüpft. Auf dieser Basis sollen das Material, die Formen und Designs der Objekte sowie ganzer Objektgruppen untersucht werden. Diese Gegenstände entstammen einem mehr als 100jährigen Zeitraum. Dabei verlieren die Forscher nicht aus dem Blick, dass unterschiedliche Perspektiven auf dieselbe Sache zu verschiedenen Erkenntnissen oder auch Forschungsergebnissen führen können: Die Perspektive des Sammlers unterscheidet sich von der der Wissenschaftler und diese wiederum von der Wahrnehmung der Nutzer oder Hersteller eines Gegenstandes. Ein multiperspektivischer Zugang ist also gefragt. 

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