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Allgemeine Informationen

Informieren Sie sich über die folgenden Seiten. Bei speziellen Anliegen und Fragen können sowohl Universitätsmitarbeitende als auch Studierende einen Beratungstermin im Familienbüro wahrnehmen.

 

Allgemeines

PflegeLaut Statistischem Bundesamt gab es in Deutschland im Dezember 2013 insgesamt 2,6 Millionen Pflegebedürftige mit einer Pflegestufe. 71% wurden zu Hause gepflegt und 29% befanden sich in vollstationären Heimen. Von den 71% der Pflegebedürftigen, die zu Hause gepflegt wurden, erhielten 1,25 Millionen ausschließlich Pflegegeld. Es wird angenommen, dass hierbei in der Regel die Angehörigen die Pflege übernommen haben.  

Generell umfasst der Begriff "Pflege" nicht nur die Betreuung der Eltern, er meint ebenso pflegebedürftige Partner, Geschwister oder weitere nahestehende Personen, die aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung Betreuung benötigen.

Es können finanzielle Gründe sein, die dazu führen, dass die Berufstätigkeit und die Angehörigenpflege vereinbart werden müssen. Für viele Beschäftigte bedeutet die Berufstätigkeit darüber hinaus Anerkennung, die sie in ihrem Alltag oft nicht erfahren. Soziale Kontakte, die am Arbeitsplatz entstehen, gewinnen vor diesem Hintergrund an Bedeutung.

Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach hat ergeben, dass im Jahr 2010 bereits 44% der befragten Unternehmen Erfahrungen mit Beschäftigten hatten, die sich um Angehörige kümmern. Bei großen Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten sind es sogar 66%.

Da Dauer, Verlauf und Aufwand der Betreuung von Angehörigen nur selten absehbar ist, stellt die flexible Arbeitszeitgestaltung eine wichtige Hilfe dar.

 

Informationen zur Fortbildung 'Vereinbarkeit von Beruf und Pflege' finden Beschäftigte auf unserer Intranetseite.

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