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Flexible Arbeitszeiten

Ein wichtiger Baustein bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist die Möglichkeit flexibler Arbeitszeitgestaltung.

Flexible Arbeitszeiten

Allgemeine Informationen

Nach §11 des Tarifvertrages für den Öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) können Beschäftigte auf Antrag ihre Arbeitszeit verringern, wenn sie:

  • mindestens ein Kind unter 18 Jahren oder
  • Angehörige pflegen oder betreuen (Vorlage ärztlicher Bescheinigung).

Voraussetzung ist, dass keine dringenden betrieblichen Belange entgegenstehen.

Weitere Informationen können dem TV-L entnommen werden.

Daneben eröffnet § 8 des Gesetzes über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (TzBfG) allen Beschäftigten im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber grundsätzlich die Möglichkeit, die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit zu reduzieren, soweit betriebliche Gründe nicht entgegenstehen. 

Weitere Informationen können dem TzBfG entnommen werden.

Beamtinnen und Beamten ist gem. § 64 Landesbeamtengesetz NRW (LBG) auf Antrag, wenn zwingende dienstliche Belange nicht entgegenstehen, Teilzeitbeschäftigung bis zur Dauer von fünf Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung in der Weise zu bewilligen, dass die Arbeitszeit bis auf die Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit ermäßigt wird, wenn

  • mindestens ein Kind unter 18 Jahren oder
  • pflegebedürftige sonstige Angehörige

tatsächlich betreut oder gepflegt werden. Der Antrag auf Verlängerung einer Teilzeitbeschäftigung ist spätestens sechs Monate vor Ablauf der genehmigten Freistellung zu stellen. 

Universitätsmitarbeitende, die ihre Arbeitszeit bspw. nach oder während der Elternzeit verringern möchten, sollten zeitnah das Gespräch mit ihrer/m Vorgesetzten suchen.

Fragen zu diesem Themenkomplex richten Sie bitte an die zuständige Personalabteilung.

Telearbeit
Informationen zur Telearbeit finden Sie im Intranet.
 
 
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