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Opfer nationalsozialistischen Unrechts an der Universität Bonn

Während der nationalsozialistischen Diktatur wurden auch an der Universität Bonn Andersdenkende und Minderheiten politisch Verfolgt. An dieser Stelle soll den Opfern des nationalsozialistischen Unrechts gedacht und diese Rehabilitiert werden.

Senatsbeschluss vom 5. November 1998

"Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität hat sich seit ihrer Wiedereröffnung 1945 wiederholt von den Unrechtshandlungen distanziert, die unter der national-sozialistischen Diktatur auch in ihrem Namen begangen wurden, und hat diese in den an sie herangetragenen Einzelfällen förmlich rückgängig gemacht.

Aus Anlaß der 60. Wiederkehr der ersten offenen gewaltsamen Verfolgung jüdischer Mitbürger am 09. und 10. November 1938 stellt der Senat fest, daß Relegation und Entziehung des Doktorgrades als Akte der politischen Verfolgung willkürlich und menschenverachtend waren. Sie widersprachen zutiefst den Grundsätzen  der wissenschaftlichen Objektivität und Wahrheit, denen sich diese Universität verpflichtet fühlt.

Das damals von den Organen der Universität begangene Unrecht kann nicht ungeschehen gemacht werden. Dennoch hält es der Senat für geboten, in den nachstehenden, ihm bekannt gewordenen Fällen von Willkürakten ausdrücklich die Nichtigkeit festzustellen - auch wenn dies bereits früher in Einzelfällen geschehen sein sollte.

Die nachstehenden Listen können leider nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Der Senat betont daher ausdrücklich, daß die Universität jeden weiteren an sie herangetragenen Einzelfall in dem Bemühen, national-sozialistisches Unrecht rückgängig zu machen, prüfen und entsprechend entscheiden wird."


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