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August-Macke-Haus wird "An-Institut"

Kooperation mit der Universität Bonn

Das Bonner August-Macke-Haus wird künftig eng mit der Universität Bonn zusammenarbeiten. Einen weitreichenden Austausch auf den Gebieten der Froschung und Lehre sieht ein Kooperationsvertrag vor, den das Rektorat der Bonner Uni jetzt mit dem Vorstand des Vereins August Macke Haus geschlossen hat. Das Haus in der Bornheimer Straße 96, in dem der berühmte Maler August Macke bis zu seinem Tod 1914 lebte und arbeitete, ist heute Museum und Ausstellungsort. Es beherbergt eine Handbibliothek und ein Archiv des Rheinischen Expressionismus.

Der Kooperationsvertrag sieht vor, ein Institut zur interdiszipinären Erforschung des rheinischen Esxpressionismus zu errichten. Die wissenschaftliche Bearbeitung von Nachlässen und Archivalien steht dabei im Mittelpunkt. Die Vereinbarung sieht eine enge Zusammenarbeit bei Forschungs- und Lehrvorhaben vor. Gemeinsame Forschungsprojekte sollen durch eingeworbene Fördermittel (so genannte "Drittmittel") finanziert werden.

Dem neuen Institut wird als Direktor ein hauptamtlicher Professor aus dem Kunsthistorischen Institut der Universität vorstehen. Beraten wird er dabei durch einen Beirat, dem Vertreter des Vereins August Macke Haus, der Hochschul- und Fakultätsleitung und der Stiftung August Macke Haus der Sparkasse Bonn angehören. Die neue Forschungseinrichtung erhält den in der Universitätverfassung vorgesehenen Status eines so genannten "An-Instituts", also eines "Instituts an der Universität Bonn".

 

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