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Angehende Bonner Professorinnen erfolgreich

Lise-Meitner-Stipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Besonders erfolgreich waren Wissenschaftlerinnen der Universität Bonn bei  der diesjährigen Vergaberunde im Lise-Meitner-Programm des Landes Nordrhein-Westfalen. Fünf der insgesamt 24 Habilitationsstipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen gingen an Bonner Bewerberinnen. Die angehenden Professorinnen erhalten in den nächsten zwei Jahren ein Stipendium von der Landesregierung.

Mit dem Lise-Meitner-Programm will Nordrhein-Westfalen die Habilitationsbereitschaft von Frauen steigern. Durch die finanzielle Unterstützung während der Arbeit an der Habilitation - nach wie vor die Eintrittskarte Nummer eins in das Professorenamt - soll besonders qualifizierten Wissenschaftlerinnen der Weg in eine Professur erleichtert werden.

Das nach der Physikerin Lise Meitner (1878-1968) benannte Programm wurde Anfang der neunziger Jahre eingerichtet: Seitdem vergibt eine wissenschaftliche Jury jährlich bis zu 30 Habilitationsstipendien. Die monatliche Fördersumme liegt zwischen 1.800 und 2.100 Euro. Hinzu kommen Sach- und Reisekostenzuschüsse und bei Bedarf auch ein Obolus für die Kinderbetreuung.

Die geförderten Bonner Wissenschaftlerinnen:
* Dr. Syrinx Carola von Hees (Islamwissenschaft)
* Dr. Bettina Langhans (Experimentelle Medizin/Immunologie)
* Dr. Julia Steitz (Immunologie, Onkologie, Molekularbiologie)
* Dr. Andrea Stieldorf (Mittelalterliche Geschichte/Historische Hilfswissenschaften)
* Dr. Anke Waha (Neuropathologie)

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