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Akademische Aufbauhilfe für Kabul geht weiter

Afghanische Dozenten besuchen Bonner Geowissenschaftlern

Fortgesetzte Hilfe beim Wiederaufbau akademischer Strukturen erhält das von Kriegen zerstörte Afghanistan derzeit aus Bonn und anderen deutschen Hochschulstädten. Die Bonner Universität hat die Aufgabe übernommen, den Afghanen in Geographie, Geologie und Meteorologie den neuesten Stand der Forschung und Methoden der Lehre zu vermitteln. Vom 24. November Ende an ist eine weitere Gruppe von Dozenten der Universität Kabul für einen Monat zu Gast in Bonn.

Die Universitäten Bonn und Kabul haben bereits seit en frühen 60er Jahren eine intensive und sehr erfolgreiche Partnerschaft, die sogar um einige Jahre älter ist als die zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem damaligen Königreich Afghanistan. An die mit der Besetzung Afghanistans durch die Sowjetunion jäh beendete Zusammenarbeit knüpfen die beiden Hochschulen nun wieder an. Bereits im September hatte eine 15-köpfige Gruppe aus Kabul Bonn besucht. Begeistert nahmen die afghanischen Hochschullehrer, die viele Jahre vom internationalen Wissenstransfer abgeschnitten waren, die zahlreichen Informationsangebote auf. Ähnliche Angebote gab es auch an anderen Universitäten. Gefördert werden die Sommer- und Winterschulen durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

Nicht nur in Sachen Wissenschaft gibt es für die Besucher aus Kabul viel Neues zu entdecken: Neben der Wissensvermittlung wird den afghanischen Gästen ein Rahmenprogramm mit Besichtigungen und Exkursionen geboten. Besuche in Museen, im Braunkohlerevier und auf dem für die jüngste afghanische Geschichte so bedeutenden Petersberg sind vorgesehen, aber auch eine Stippvisite auf dem Bonner Weihnachtsmarkt.

Einladung an die Medien:

Die Medien sind herzlich eingeladen zur Begrüßung der Gäste aus Kabul am Montag, 25. November, um 19 Uhr im Roten Saal des Geographischen Instituts, Meckenheimer Allee 166. Das vollständige Besuchsprogramm der Gruppe ist abrufbar unter http://www.giub.uni-bonn.de/kabul.

Ansprechpartner:
Priv.-Doz. Dr. Andreas Dittmann,
Geographisches Institut der Universität Bonn,
Telefon: 0228/73-7225,
E-Mail:
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