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Inszenierung in der Politik ist nicht neu

Arbeitstagung des Instituts für geschichtliche Landeskunde

Ob der Kanzler in Gummistiefeln die Flutgebiete besucht oder Edmund Stoiber mit seinen Enkelkindern einen Ausflug macht: Inszenierung gehört zur Politik, nicht nur in Wahlkampfzeiten. In welchem Ausmaß sich Könige und Fürsten zu allen Zeiten in Szene setzten, ist Thema eines Symposiums des Instituts für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande. Rund 100 Teilnehmer erwartet das Institut zu seiner 60. Arbeitstagung am 7. und 8. Oktober an der Universität Bonn. Thema: "Pfalzen - Höfe - Residenzen".

Die Tagung spannt den Bogen von den karolingischen Pfalzen über die mobilen Höfe des Hochmittelalters zu den spätmittelalterlichen und neuzeitlichen Residenzen. Auch die Hofgesellschaften unterlagen einem ständigen Wandel, der Entwicklungen in der gesamten Gesellschaft widerspiegelte.

Die meisten der zehn Vorträge beschäftigen sich mit rheinischen Themen, etwa mit der staufischen Pfalz in Kaiserswerth oder dem Düsseldorfer Hof der frühen Neuzeit. Es werden aber auch andere deutsche Regionen berücksichtigt, so der Hof der Herzöge von Burgund, der vielfach als der spätmittelalterliche Fürstenhof schlechthin gilt.

Der öffentliche Abendvortrag von Professor Dr. Helmut Tervooren, der am 7. Oktober um 18 Uhr im Festsaal der Universität stattfindet, stellt "Literatur und Kultur an niederrheinischen Fürstenhöfen" vor. Zu diesem Vortrag sind Gäste herzlich willkommen.

Ansprechpartner: Professor Dr. Manfred Groten Institut für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande an der Universität Bonn Telefon: 0228/73-7553 E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

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