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Sie sind hier: Startseite Die Universität Informationsquellen Presseinformationen 2002 Das Gewürz des Königs Salomo

Das Gewürz des Königs Salomo

Ausstellung zur Kulturgeschichte des Safrans

Er gilt als das kostbarste Gewürz der Welt: Zeitweise wurde Safran teurer als Gold gehandelt. Vom 17. September bis zum 8. November lässt eine Ausstellung zur Kulturgeschichte des Safrans die Besucher mehr über dieses seltene und wertvolle Gewürz erfahren. Die Ausstellung im Bibliotheksgebäude Nußallee 15a ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Safran würzte nicht nur die Speisen der Antiken Welt, geschätzt wurde er auch als Färbe-, Rausch- und Heilmittel. Inzwischen verdängen preiswertere Substanzen das edle Gewürz. Dennoch sind Fälschungen auch heute nicht selten, wie Professor Dr. Karl-Werner Glombitza in seinem Vortrag zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, 16. September, um 19 Uhr unter dem Motto "Wie echt ist Safran?" ausführt. Besucher können - garantiert echte - Safran-Krokusse in Töpfen vom Freundeskreis des Botanischen Gartens erwerben und ebenfalls erhältliche traditionelle Kochrezepte zum Ausprobieren mit nach Hause nehmen.

Zuvor übernimmt Dr. Martin Börnchen für das Galilei-Gymnasium Hamm/Westfalen die Einführung in die Ausstellung. Anschließend entführt Professor Dr. Wilhelm Barthlott, Direktor des Botanischen Gartens, mit seinem Vortrag "Safran, Schwertlilie und ihre exotischen Verwandten" die Zuhörer bis nach Südafrika.

In der Bonner Schau werden neben aktuellen Büchern und Veröffentlichungen auch viele botanische Illustrationen gezeigt. Besondere Glanzlichter sind die selten gezeigten Pflanzen- und Kräuterbücher aus dem 16. Jahrhundert. Möglich wird die außergewöhnliche Präsentation durch die Zusammenarbeit der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin, der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn, des Botanischen Gartens der Universität Bonn und dem Galilei-Gymnasium Hamm/Westfalen.

Ansprechpartnerin für die Medien: Christel Rump, Deutsche Zentralbibliothek für Medizin, Telefon 0228/73-2888, E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.].

Bilder zu dieser Pressemitteilung

Zum Download der Bilddateien in Originalauflösung bitte auf die entsprechende Miniaturansicht klicken! Der Abdruck der Bilder ist kostenlos; wir bitten Sie aber, den angegebenen Bildautor zu nennen.

Ein Faksimile von Pedanios Dioskurides (1. Jahrh. n.Chr.).
Foto: ULB Bonn
Einzeldarstellung aus: Joseph Jakob Plenck: Icones plantarum medicinalium secundum systema Linnaei digestarum.Wien: Graeffer 1788.
Foto:ULB Bonn
Das edle Gewürz in der Dose.
Foto: Frank Luerweg
Das edle Gewürz in der Dose.
Foto: Frank Luerweg 
Handkolorierter Titelkupfer des Werkes Joseph Jakob Plenck: Icones plantarum medicinalium secundum systema Linnaei digestarum. Wien: Graeffer 1788.
Foto: ULB Bonn
"Bonner" Crocus sativus blühte im Herbst 2001.
Foto: Christel Rump
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