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Sommerschule als akademische Starthilfe

Afghanische Dozenten kommen im September nach Bonn

Afghanistan liegt in Trümmern. Viele Jahre des Krieges haben die Infrastruktur des Landes verwüstet. Die internationale Gemeinschaft packt beim Wiederaufbau kräftig mit an. Mit deutscher Hilfe soll nun auch die Wissenschaft in Afghanistan wieder auf die Beine kommen. Wesentlicher Bestandteil der Aufbauhilfe ist die Ausbildung der afghanischen Hochschullehrer und -lehrerinnen; jahrelang waren sie vom internationalen Wissenstransfer abgeschnitten. Anfang September starten in Deutschland mit Förderung durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mehrere Sommerschulen für afghanische Dozenten. An der Universität Bonn werden sich 14 Dozenten und eine Dozentin aus Kabul einen Monat lang in Biologie, Geologie, Geographie und Meteorologie über den neuesten Stand der Forschung informieren.

Erschütternde Eindrücke brachte vor knapp einem halben Jahr eine deutsche Delegation nach Hause, die in der afghanischen Hauptstadt den Hilfsbedarf der Universität Kabul ausgelotet hatte. Als Vertreter der Universität Bonn gehörte ihr Professor Dr. Clas Naumann an. Die Delegation riet, als eine der ersten Maßnahmen den enormen fachlichen Nachholbedarf der Dozenten zu befriedigen. Da dafür in Kabul noch keine Infrastruktur zur Verfügung steht, sollen diese Kurse zunächst an deutschen Hochschulen durchgeführt werden.

Die Universitäten Bonn, Köln und Bochum betrieben von 1961 bis 1978 intensive und sehr erfolgreiche Partnerschaften mit den naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Universität Kabul – ein hervorragender Anknüpfungspunkt für eine neue Zusammenarbeit.

Hinweis für die Medien:

Die Universität empfängt ihre 15 Gäste aus Kabul am Montag, 2. September 2002, um 20 Uhr im Zoologischen Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig, Adenauerallee 160. Die Medien sind dazu herzlich eingeladen.

 

Ansprechpartnerin für die Medien: Lieselotte Krickau-Richter, Leiterin des Dezernats für Internationale Angelegenheiten der Universität Bonn, Telefon: 0228/73-7293, E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]


 

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