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Hahn Manfred stellt sich der Öffentlichkeit

Tag der Offenen Tür auf dem Versuchsbetrieb "Wiesengut"

Zwei Monate saß er unschuldig im Knast, nun stellt sich Hahn Manfred der Öffentlichkeit: Auf dem "Tag der Offenen Tür" des Versuchsbetriebs "Wiesengut" der Universität Bonn ist der Ex-Knacki eine der Attraktionen. Der Gockel gehört zur alten, vom Aussterben bedrohten Hühnerrasse "Westfälische Totleger". Im Rahmen einer Arbeitstherapie straffälliger Jugendlicher zeugte der inhaftierte Manfred 80 Nachkommen, die nun als wertvolle Zuchttiere abgegeben werden können. Damit steht er symbolisch für das Schwerpunktthema des Tages "Biologische Vielfalt im Ökologischen Landbau".

Neben Manfred sind am Sonntag, dem 1. September, von 10 bis 18 Uhr auf dem Uni-Versuchsgut in Hennef noch zahlreiche weitere vom Aussterben bedrohte Geflügel-, Schaf-, Schweine- und Pferderassen sowie in Vergessenheit geratene Kulturpflanzen zu bewundern - darunter auch Exoten wie blaue Kartoffeln, getigerte Tomaten oder marmorierte Linsen aus eigener ökologischer Produktion.

Die Bonner Wissenschaftler präsentieren die ganze Bandbreite ihrer Forschungsarbeiten; zusätzlich locken Feldrundfahrten mit dem Trecker, ein Bauernmarkt sowie Speisen und Getränke aus ökologischer Produktion. Im Umweltbus "Lumbricus", einem rollenden Umweltlabor, können die Besucher selber die Kleintierwelt auf den heimischen Feldern erforschen; ein Bodenkino bringt das vielfältige, aber versteckte Leben im Ackerboden ans Tageslicht. Zudem wird das Institut für landwirtschaftliche Zoologie und Bienenkunde den Besuchern das faszinierende Leben der Honigbienen näher bringen.

Adresse des Versuchsbetriebs Wiesengut: Siegaue 16 , 53773 Hennef

Eine Wegbeschreibung findet sich im Internet unter http://www.iol.uni-bonn.de/pdf/Weg_WG.pdf

Weitere Informationen: Frank Wetterich, Institut für Organischen Landbau der Universität Bonn, Tel.: 0228/73-5975, E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

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