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Grenzen und Grenzüberschreitungen

Deutsche Philosophen tagen in Bonn

Bonn wird wieder Hauptstadt: Für eine Woche ist die Bundesstadt die deutsche Kapitale der Philosophie, denn vom 23. bis zum 27. September 2002 trifft sich beim 19. Deutschen Kongress für Philosophie an der Universität Bonn alles, was in der denkenden Zunft Rang und Namen hat. Über 1.000 Teilnehmer werden erwartet. Bundespräsident Johannes Rau hat die Schirmherrschaft über das Gipfeltreffen der Denker übernommen. Unter dem Tagungstitel "Grenzen und Grenzüberschreitungen" wendet sich der Kongress sowohl an das wissenschaftliche Fachpublikum als auch an die philosophisch interessierte Öffentlichkeit. Neben einer Vielzahl von Vorträgen und Diskussionsforen wird ein kulturelles Rahmenprogramm geboten, das auch eine Kunstausstellung zum Kongressthema mit Exponaten aus namhaften Sammlungen und ein sinfonisches Konzert umfasst.

Veranstaltet wird die Tagung von Professor Dr. Wolfram Hogrebe (Universität Bonn) in seiner Funktion als Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland (AGPD). Über 200 Referenten aus 11 Ländern machen den Kongress zu einem internationalen Ereignis. Sie wollen über den gegenwärtigen Stand der Philosophie und das gesamte Forschungsspektrum ihrer verschiedenen Disziplinen informieren und diskutieren.

Ein Themenschwerpunkt wird die Bioethik sein. Angesichts ihrer rasanten Entwicklung kommt den Biowissenschaften zunehmend auch eine ethische und gesellschaftliche Bedeutung zu. Wo die Grenzen des bislang Machbaren fallen, wird der Ruf nach neuen, vom Menschen selbst gewählten Grenzen laut. Die Philosophie sieht sich daher aufgerufen, alle ihr zugänglichen limitativen Theorien auf den Prüfstand zu stellen und kritisch zu erörtern.

Der Kongress wird in feierlichem Rahmen am Montag, 23. September um 10.15 Uhr in der Aula der Universität eröffnet. Grußworte werden unter anderem Bundespräsident Rau und der Rektor der Universität Bonn, Professor Dr. Klaus Borchard, sprechen. Den Eröffnungsvortrag über "Sternbilder der Philosophie" hält Professor Hogrebe.

Der Kongress ist für alle an der Philosophie Interessierten offen. Anmeldeunterlagen und weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.agpd2002.de.

Hinweis für die Medien: Journalisten sind herzlich zur Teilnahme an dem Kongress eingeladen. Am Montag, 23. September, findet um 12.15 Uhr eine Pressekonferenz statt – Einladung folgt.

Ansprechpartner für die Medien: Dr. Martin Booms (Organisationsleiter); Dr. Volker Böhnigk; Philosophisches Seminar der Universität Bonn, Telefon: 0228/73-7556, E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.], [Email protection active, please enable JavaScript.].

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