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Aha-Erlebnisse bei Wissenschaftlern und Laien

45.000 Besucher im Geozelt "Himmel und Erde"

Fünf Tage lang präsentierte sich der Bonner Münsterplatz ganz im Zeichen der Geowissenschaften. Im Zelt "Himmel und Erde" stellten Forscher der Universität Bonn ihre Projekte vor und luden Bürger zum Diskutieren, Experimentieren und Ausprobieren ein. Jetzt zogen sie eine euphorische Bilanz: Insgesamt rund 45.000 Menschen statteten dem Geozelt einen Besuch ab. Alleine in der Wissenschaftsnacht, in der das Zelt bis 2 Uhr früh geöffnet war, kamen 10.000 Interessierte.

Rund 30 verschiedene Stände aus Bodenkunde, Geodäsie, Geographie, Geologie, Meteorologie, Mineralogie und Paläontologie gaben im Zelt einen Eindruck, auf wie vielfältige Weise Wissenschaftler unseren Planeten erforschen. Ständig umlagert waren die Stände der Forscher, vom Erdrutsch-Modell über den Satellitenblick auf Bonn bis zur Brutkammer für angehende Riesenkristalle. Ein Besucher resümierte begeistert: "So sollte Wissenschaft auch in der Schule vermittelt werden!" - ein willkommenes Lob für die Professoren und ihre Mitarbeiter, die viel Engagement und Freizeit in die Ausstellung investiert hatten.

Auch das attraktive Begleitprogramm ließ große und kleine Forscherherzen höher schlagen. So hämmerten sich Hunderte Kinder am Samstag auf der Suche nach Fossilien durch rund eine Tonne Schieferplatten. Am Sonntag konnten Besucher live miterleben, wie erfahrene Juweliere unscheinbare Rohdiamanten in funkelnde Schmuckstücke verwandeln. Zwei Mal täglich gab es eine Wettervorhersage aus erster Hand vom Dienst "WetterOnline".

Trotz der großen Zahl von Besuchern legten die Aussteller großen Wert darauf, dass fachliche Inhalte nicht auf der Strecke blieben. "Wissenschaftler und Besucher waren gleichermaßen begeistert. Es gab sehr viele gute Gespräche mit Aha-Erlebnissen auf beiden Seiten!" sagt Dr. Martina Krechel, Dezernentin für Transfer und Öffentlichkeitsarbeit der Universität. Ihr Team hatte den fünftägigen Ausstellungsmarathon gemeinsam mit den Wissenschaftlern organisiert. Die Universität dankt den Firmen Krantz Mineralienkontor, Druckcenter Meckenheim und Globetrotter Bonn, deren Unterstützung wesentlich zum Erfolg der Präsentation beigetragen hat. Mit dem Geozelt hat das Jahr der Geowissenschaften in Bonn zwar einen Höhepunkt erreicht, aber bis Dezember werden noch weitere Veranstaltungen folgen.

Ansprechpartnerin: Dr. Martina Krechel, Dezernat 8 – Transfer, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen, Tel.: 0228/73-2757, E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

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