Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sections
Sie sind hier: Startseite Die Universität Informationsquellen Presseinformationen 2002 Medizinforschung in Bonn

Medizinforschung in Bonn

Nachwuchswissenschaftler stellen Projekte vor

Einen Überblick über biomedizinische Forschungsprojekte der Universität Bonn gibt am Freitag, 28. Juni, das BONFOR-Symposium der Medizinischen Fakultät. Die Veranstaltung, zu der auch Gäste herzlich willkommen sind, findet von 9 bis 15 Uhr im Hörsaal des Pathologischen Instituts auf dem Venusberg statt.

Auf dem Symposium werden 21 Nachwuchswissenschaftler ihre Projekte vorstellen – unter anderem aus der Hirn- und Krebsforschung, der Genetik und Gentherapie sowie der Zahnheilkunde und -prothetik. Die Medizinische Fakultät zeichnet die beiden besten Nachwuchsgruppen-Präsentationen mit dem BONFOR-Forschungspreis in Höhe von jeweils 5.000 Euro aus.

Das BONFOR-Programm wurde 1995 ins Leben gerufen, um erfolgversprechende biomedizinische Projekte zu fördern und die Einwerbung von Drittmitteln zu steigern. Bei "Drittmitteln" handelt es sich um Fördermittel für Forschungsvorhaben, die die Universität über ihre Grundfinanzierung durch das Land Nordrhein-Westfalen hinaus von "Dritten" erhält. Dies sind in erster Linie öffentliche und private Forschungsförderer, aber auch Kooperationspartner in der Wirtschaft.

Ein Schwerpunkt von BONFOR liegt auf der Anschubfinanzierung von Nachwuchs-Arbeitsgruppen, die auf jährlichen Symposien ihre Ergebnisse vorstellen; außerdem finanziert das Programm Stipendien, unterstützt interdisziplinäre Verbundprojekte und belohnt Drittmitteleinwerbungen durch ein Bonus-System. Rund 2,3 Millionen Euro stehen für diese Aufgaben jährlich zur Verfügung. Der Dekan der Medizinischen Fakultät, Professor Dr. Manfred Göthert, sieht in BONFOR ein wesentliches Instrument, die Bonner Universität noch besser in der medizinischen Forschungslandschaft zu positionieren. Im vergangenen Jahr konnte die Medizinische Fakultät 18,8 Millionen Euro an Drittmitteln auf ihr Forschungskonto verbuchen; die gesamte Universität warb 64,3 Millionen Euro ein.

Weitere Informationen zu BONFOR: http://www.meb.uni-bonn.de/bonfor/

Ansprechpartnerin für die Presse: Ilona Treschwig, Koordinatorin des BONFOR-Forschungsprogramms, Tel: 0228/287-9142, Fax: 0228/287-4331, E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

Artikelaktionen