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Vulkane, Dinos, Diamanten

Spannende Projekte im Geozelt auf dem Münsterplatz

Wie lebten die Riesendinosaurier - und warum starben sie aus? Gibt es in der Umgebung von Bonn Vulkane, und wann brechen sie das nächste Mal aus? Was macht Diamanten so wertvoll? Und ist das Bonner Klima wirklich so schlecht? Fragen zu "Himmel und Erde" beantworten Geowissenschaftler der Universität Bonn vom 3. bis zum 7. Juli im Geozelt auf dem Bonner Münsterplatz.

Zum "Jahr der Geowissenschaften" organisiert die Universität Bonn eine ganze Reihe von Veranstaltungen. Neben Ringvorlesungen, Exkursionen und zahlreichen Mitmach-Aktionen für Klein und Groß ist das Geozelt vom 3. bis zum 7. Juli ein ganz besonderes Highlight. In mehr als 30 Projekten geben die Geoforscher einen Einblick in ihr facettenreiches Arbeitsgebiet: Sie erzeugen Mini-Erdbeben, bestimmen mitgebrachte Mineralien und erklären, was in einer Wolke so alles vor sich geht - Aha-Effekte garantiert.

Kinder und Erwachsene sind herzlich eingeladen, sich auch selbst als Experimentatoren zu betätigen: Sie können Jahrmillionen alte Insekten in ihrem goldenen Bernsteinsarg unter die Lupe nehmen oder mit dem Szintillometer die Gamma-Strahlung von Gesteinsproben messen, Wolken am Computer erzeugen oder Kristalle herstellen und ihr Wachstum unter dem Mikroskop verfolgen. Die Bonner Wissenschaftler stehen bei Fragen gerne Rede und Antwort und stellen aktuelle Forschungsprojekte vor.

Die Ausstellung soll zeigen, wie spannend und abwechslungsreich Forschung sein kann und welche Chancen und Möglichkeiten sie bietet. Die Organisatoren wollen besonders Kinder und Jugendliche ansprechen und in ihnen die Begeisterung für die Naturwissenschaften wecken - gerade in Zeiten sinkender Studierendenzahlen in naturwissenschaftlichen Fächern eine wichtige Herausforderung, von deren Bewältigung auch abhängt, ob und wie wir die Anforderungen der Zukunft meistern können. "Wir wollen zeigen, dass Wissenschaft von Menschen für Menschen gemacht wird, und so Berührungsängste abbauen", erklärt der Bonner Paläontologe Professor Dr. Jes Rust.

Die Wissenschaftler erklären ihre Projekte anhand von anschaulichen Exponaten und Experimenten. Die Präsentation ist sehr stark auf die Interaktivität mit dem Besucher ausgerichtet und integriert zum Teil auch spielerische Komponenten. Der Besucher soll die Möglichkeiten erhalten, Wissenschaft zu erfahren, indem er sie "erlebt". In den vergangenen Jahren hat die Universität Bonn mit ähnlichen Veranstaltungen auf dem Münsterplatz sehr positive Erfahrungen gemacht: Die Ausstellung "MenschensKind!" im September 2000 zählte innerhalb von 4 Tagen 54.000 Besucher; im Mai 2001 informierten sich über 25.000 Bürger aus Bonn und Umgebung über Forschungsprojekte rund um die Lebensmittelqualität.

Am Abend des 5. Juli findet um Universitätshauptgebäude die dritte Bonner Wissenschaftsnacht statt, in diesem Jahr unter dem Motto "WeltOffen!". Auch das Geozelt wird in dieser Nacht bis um 2 Uhr morgens geöffnet sein.

Ansprechpartner:
Professor Dr. Jes Rust
Institut für Paläontologie
Tel.: 0228/73-4842
Fax: 0228/73-3509
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

Öffnungszeiten:
Mittwoch, 3.7., 15-20 Uhr
Donnerstag, 4.7., 10-20 Uhr
Freitag, 5.7., Wissenschaftsnacht, 10-2 Uhr
Samstag, 6.7., 10-18 Uhr
Sonntag, 7.7., 10-18 Uhr

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