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Männer für Projekt zur Glatzenbildung gesucht

Forscher suchen auch Probanden über 60, die noch volles Haar haben

Wenn Männer schon in frühen Jahren kahl werden, sind häufig ihre Gene Schuld. Wissenschaftler der Universitätskliniken Düsseldorf und Bonn suchen nach den Erbanlagen, die für die frühzeitige Glatzenbildung verantwortlich sind. Dazu benötigen sie kahlköpfige Probanden bis 39 Jahre, aber auch Männer über 60, die noch volles Haar haben. Ihnen winkt - je nach Anzahl der Teilnehmer - eine Aufwandsentschädigung von 50 bis 250 Euro. Die Teilnahme erfordert nur ein Foto vom Kopf und eine einmalige Blutentnahme beim Hausarzt.

Das Forscherteam hat bereits ein erstes Gen gefunden, das für die Kahlköpfigkeit verantwortlich sein kann: Eine Veränderung im Bauplan des so genannten Androgenrezeptors hat demzufolge eine frühe Glatzenbildung zur Folge. Es sind aber wahrscheinlich eine Vielzahl weiterer Erbanlagen beteiligt. Um sie identifizieren zu können, sind die Forscher auf die Mitarbeit vieler betroffener Männer angewiesen.

Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die Mediziner hoffen, dass ihre Ergebnisse auch zur Entwicklung neuer Therapien beitragen.

Nähere Informationen gibt es bei Privatdozent Dr. Roland Kruse, Dr. Sandra Hanneken, Dr. Sibylle Eigelshoven und Anne-Katrin Kortüm, Universitäts-Hautklinik Düsseldorf, Telefon: 0211/8116360, E-Mail: Roland.Kruse@med.uni-duesseldorf.de.

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