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Das Lama als Reittier?

Bonner Altamerika Sammlung erhält neue Kunstobjekte

Die Altamerika-Studiensammlung der Universität Bonn (BASA) hat 27 Kunstobjekte aus Südamerika geerbt. Der Vorbesitzer, ein ehemaliger Seniorstudent der Altamerikanistik, bedachte die Studiensammlung in seinem Testament. Eines der Erbstücke wird ab dem 17. November in der Ausstellung "Tod und Macht - Jenseitsvorstellungen in Altamerika und Ägypten" im Ägyptischen Museum der Universität Bonn zu sehen sein.

Neben neun Tonfiguren freuen sich die Altamerikanisten vor allem über drei komplett erhaltene Keramikgefäße der Moche-Kultur (0-750 n. Chr.). Eines der Gefäße zeigt einen Mann, der auf einem Lama reitet. Die Darstellung ist deshalb so außergewöhnlich, weil "moderne" Lamas nicht mehr in der Lage sind, schwere Lasten, z.B. einen ausgewachsenen Mann, zu tragen. Zusätzlich ergänzen vier feingewebte und mit Tiermotiven verzierte Textilfragmente die umfangreiche altperuanische Textilsammlung der BASA.

Eine bemalte Keramik der Nasca-Kultur (200 v. Chr. bis 650 n. Chr.) zeigt eine so interessante Darstellung, dass sie direkt in die Ausstellung "Tod und Macht - Jenseitsvorstellungen in Altamerika und Ägypten" integriert wurde. Sie bildet mit über 80 weiteren Kunstgegenständen aus dem alten Amerika einen Teil der Sonderausstellung im Ägyptischen Museum, die am 17. November beginnt.

Kontakt:
Bonner Altamerika-Sammlung (BASA)
Archäologisch-ethnographische Studiensammlung der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-5737
E-Mail:
sammlung.altamerika@uni-bonn.de

Bilder zur Presseinformation

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Als Menschen noch auf Lamas ritten.
Foto: BASA/Uni Bonn
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