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Wer wird T-City?

Das Geographische Institut der Uni Bonn unterstützt Deutsche Telekom beim Städtewettbewerb.

Die Deutsche Telekom hat das Geographische Institut der Uni Bonn beauftragt, sie beim Auswahlverfahren zur "T-City" und der laufenden Projektevaluierung zu unterstützen. T-City ist ein Städtewettbewerb, bei dem sich alle deutschen Gemeinden mit 25.000 bis 100.000 Einwohnern mit Projektideen bewerben konnten.

Ausgezeichnet wird die Stadt mit den innovativsten Projekten auf der Basis breitbandiger Informations- und Telekommunikationstechnologie, die der Steigerung der Lebensqualität sowie der Verbesserung des Standorts dienen. Bis zum 31.10. konnten sich über 400 Gemeinden mit ihren Projektideen bewerben. Die von einer unabhängigen Jury gewählte T-City erhält den Anschluss an die Hochgeschwindigkeitsbreitband-Infrastruktur der Deutschen Telekom im Wert von bis zu 35 Millionen Euro. Darüber hinaus will die Deutsche Telekom bis 2012 Sach-, Personal- und Finanzmittel von bis zu 80 Millionen Euro zur Realisierung von T-City-Projektideen zur Verfügung stellen.

Das Team des Geographischen Instituts um Professor Dr. Claus-C. Wiegandt unterstützt die Deutsche Telekom bei der Sichtung und Aufbereitung der Bewerbungen anhand nachvollziehbarer Kriterien für die erste Jury-Sitzung am 27. November. "Die Jury wird in der ersten Stufe des Wettbewerbs bis zu zehn Gemeinden auswählen, die in die Endrunde kommen", erklärt Professor Wiegandt. Im nächsten Schritt werden die Bonner Geographen dann die Bewerbungen der nominierten T-City-Kandidaten genauer analysieren. Dazu wird das Wissenschaftsteam unter der Leitung von Michael Lobeck und Wolfgang Müller Profile der Endrundenteilnehmer erstellen. Sie sollen der Jury für die zweite Jury-Sitzung im Februar 2007 ein genaues Bild vom Potenzial der Bewerber vermitteln. "Wir werden viele Gespräche mit den Akteuren vor Ort führen, um die Qualität der Projekte und den Grad der Bürgerbeteiligung einzuschätzen", beschreibt Michael Lobeck das Verfahren.

Wie verändert sich die T-City?

Am 14.2. trifft die Jury unter Vorsitz des Telekom-Chefs Kai-Uwe Ricke die endgültige Entscheidung, welche Gemeinde T-City wird. Nach der Kür der Siegerstadt werden die Bonner Geographen in einer wissenschaftlichen Begleitstudie festhalten, was sich in der T-City durch die Umsetzung der Projektideen tatsächlich verändert. "Wir wollen wissen, welchen Einfluss die neue Breitband-Technologie auf die Lebensqualität hat und ob der Wirtschaftsstandort davon profitiert", sagt Jörg Bollow, Projektleiter der Deutschen Telekom. "Um hier wirklich belastbare Ergebnisse zu bekommen, haben wir uns für eine unabhängige wissenschaftliche Unterstützung entschieden." Beide Seiten legen dabei großen Wert auf diese Unabhängigkeit, die in einem Rahmenvertrag festgehalten wurde.

Bis 2012 werden die Projektideen der Bürger, Unternehmen und Institutionen in der T-City umgesetzt. In dieser Zeit werden die Bewohner oft Besuch bekommen - von Telekom-Mitarbeitern und den Geographen der Uni Bonn.


Kontakt:
Michael Lobeck
Geographisches Institut der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-7243
E-Mail:
michael.lobeck@geographie.uni-bonn.de

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