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Sie sind hier: Startseite Die Universität Informationsquellen Presseinformationen 2006 40 Jahre Jetés, Pliés und Pirouetten

40 Jahre Jetés, Pliés und Pirouetten

Ballettstudio der Universität Bonn feiert Jubiläum

Im Wintersemester 1966/67 gründeten die Studenten Ulrich Wickert und Eberhard Gockel das Ballettstudio an der Universität Bonn: Bis zum heutigen Tag ist die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität damit die einzige wissenschaftliche Hochschule in Deutschland, die ein eigenes Ballettstudio besitzt. Zur Feier des Jubiläums zeigt das Ballettstudio am Samstag, 11. November, in der Trinitatiskirche Endenich getanzte Ausschnitte aus Georg Friedrich Händels "Messias" unter der Gesamtleitung des akademischen Musikdirektors Walter L. Mik.

Bereits im 19. Jahrhundert hatte die Universität Bonn in musischer Hinsicht eine Vorreiterrolle inne: Der "maitre de danse" Gabriel Rademacher lehrte zwischen 1819 und 1863 als akademischer Tanzmeister Bonner Studenten die Regeln der Tanzkunst. Fast 100 Jahre später zog das Ballettstudio als Einrichtung des Studium Universale dauerhaft in die Universität ein - damals noch als europaweit einzige Tanzeinrichtung an einer wissenschaftlichen Hochschule.

Die künstlerische Leitung übernahmen Professor Leon Wójcikowski, eine Koryphäe des internationalen Bühnentanzes, und die Solotänzerin Eleonore Matyssek. Von Anfang an unterrichten hochkarätige Dozenten ein immer breiter werdendes Spektrum an Tanzdisziplinen. Bis heute trifft an der Uni Bonn klassisches Ballett auf indische, philippinische und spanische Folklore, Jazz und Modern Dance auf tänzerische Gymnastik und Charaktertanz.

Über 30 Jahre war das Studio im Fecht- und Tanzsaal im Koblenzer Tor untergebracht, seit 1998 dienen zwei fachgerecht ausgestattete Säle in den Sportstätten der Universität (Römerstraße 164) als Übungsräume. "So ist es uns gelungen, das Ballettstudio 40 Jahre lang aufrecht zu erhalten, auch Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Hochschulsport", erklärt Iskra Zankova, künstlerische und organisatorische Leiterin des Studios. "Es ist wichtig, Musik, Tanz und bildende Kunst miteinander zu verbinden", fügt sie hinzu. Fast jährlich treten die Studenten des Ballettstudios öffentlich auf und kooperieren dabei oft mit dem Collegium Musicum, der Camerata musicale sowie mit dem Studio Bildende Kunst.

Die Messias-Aufführung am 11. November entstand aus einer Kooperation des Studios Bildende Kunst mit dem Collegium Musicum. Die Choreographie der getanzten Ausschnitte steht unter Federführung von Iskra Zankova. Wer am 11.11. keine Zeit hat, kann sich zwei weitere Termine vormerken: Am 19. November in der "St. Maria in Lyskirchen" in Köln und am 6. Dezember auf dem Dies Academicus im Festsaal der Universität.

Fotos zu dieser Presseinformation

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G. F. Händels "Concerto Grosso" (1995)
(c) Uni Bonn

"I\'ve got rhythm" (1996)
(c) Uni Bonn
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