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Sie sind hier: Startseite Die Universität Informationsquellen Presseinformationen 2006 Quantensprung bei Diagnosemöglichkeiten

Quantensprung bei Diagnosemöglichkeiten

Radiologie-Experten aus aller Welt treffen sich in Bonn

Bei der Diagnose vieler Erkrankungen spielt die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) eine zentrale Rolle. Sie gewährt dem Arzt einen tiefen Einblick in das Körperinnere, ohne dass er zum Skalpell greifen oder Röntgenstrahlung einsetzen müsste. Seit mittlerweile fünf Jahren eröffnen neuartige MR-Tomographen mit extrem hohen magnetischen Feldstärken ungeahnte Möglichkeiten für die Diagnostik. Vom 29. bis 30. September werden führende internationale Experten auf dem Gebiet der Hochfeld-MRT auf Einladung der Radiologischen Klinik der Universität Bonn im Haus der Geschichte die neuesten Ergebnisse ihrer wissenschaftlicher Arbeiten präsentieren.

Wissenschaftler aus 13 Nationen besuchen das "5th International Meeting on Highfield MR in Clinical Applications" der Radiologischen Klinik der Universität Bonn im Haus der Geschichte.

Vor fünf Jahren wurde das Universitätsklinikum Bonn weltweit als erstes Klinikum mit einem speziellen Hochfeld-Magnetresonanz-Tomographen ausgestattet. Zu diesem Zeitpunkt galten diese 3-Tesla-Systeme als das "Nonplusultra".

Mittlerweile ist die Entwicklung weiter fortgeschritten; inzwischen sind die ersten noch stärkeren 7-Tesla-Systeme verfügbar. Im letzten Jahr konnten Ärzte der Radiologischen Klinik erste Erfahrungen mit Patientenuntersuchungen an einem 7 Tesla System in einem Entwicklungslabor in USA sammeln. Die gewonnen Ergebnisse stellen die Bonner Wissenschaftler auf ihrem Symposium vor, das sich in diesem Jahr erstmals auch mit dieser so genannten Ultrahochfeld-MR-Tomographie beschäftigt.


Kontakt für die Medien:
Professor Dr. Hans Heinz Schild
Radiologische Klinik der Universität Bonn
Telefon: 0228/287 - 15870
E-Mail:
Hans.Schild@ukb.uni-bonn.de

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