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Neuer Studiengang Katastrophenmanagement

Weiterbildungsangebot erfreut sich großer Nachfrage

Tsunamis, Erdbeben, Stromausfälle oder Explosionen wenn Naturgewalten und Technik außer Kontrolle geraten, hat das oft katastrophalen Folgen. Wie kann man für den Fall der Fälle vorsorgen und wie einen Notfall optimal bewältigen? Absolventen des neuen Master-Studiengangs "Katastrophenvorsorge und Katastrophenmanagement" der Universität Bonn lernen, solche Fragen zu beantworten. Der Studienbetrieb mit den ersten 16 Teilnehmern beginnt zum Wintersemester 2006/2007. Das Masterprogramm ist sehr gefragt. Bewerber müssen unter anderem auch fachspezifische Berufserfahrung mitbringen.

Die Teilnehmer des Weiterbildungsstudiengangs erhalten grundlegende Kenntnisse in den Natur- und Gesellschaftswissenschaften und können ihr Wissen auf den Gebieten Medizin, Umwelt, Gefahren- und Risikoanalyse, Risikokommunikation und Katastrophenmanagement vertiefen. Zusätzlich ist ein Wahlpflichtteil vorgesehen, in dem einschlägige Themen aus Politik und Gesellschaft behandelt werden, etwa die Einrichtung von Sicherungssystemen oder die Vorsorgeplanung. Abschließend fertigen die Studierenden eine Masterarbeit an.

Das neue Lehrangebot ist als Fernstudiengang konzipiert; Studierende und Dozenten kommunizieren vor allem über das Internet und nutzen die e-Learning-Plattform "eCampus" der Universität Bonn. Ergänzend sind Präsenzphasen vorgesehen. Ein Universitäts- oder Fachhochschulabschluss und eine mindestens zweijährige fachspezifische Berufserfahrung in Verwaltung, Industrie, Gewerbe oder Organisationen werden vorausgesetzt.

Kooperationspartner der Universität ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn. Die Präsenzzeiten finden in der zum BBK gehörenden Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz statt.

Hinweis für die Medien: Eine Feier zur Eröffnung des neuen Master-Studiengangs findet am Freitag, 29. September, von 9 bis 11.30 Uhr im Festsaal der Universität statt. Dazu werden namhafte Vertreter aus der Universität und aus den beteiligten Institutionen erwartet.

Ansprechpartner:
Priv.-Doz. Dr. Thomas Glade und Holger Voß
Zentrum für Naturrisiken und Entwicklung
Universität Bonn
Telefon: 0228/73-9098 bzw -7480
E-Mail:
thomas.glade@uni-bonn.de bzw. voss@giub.uni-bonn.de

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