Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sections
Sie sind hier: Startseite Die Universität Informationsquellen Presseinformationen 2006 Senatssitzung am 1. Juni 2006

Senatssitzung am 1. Juni 2006

Rektorat nimmt Stellung zu AStA-Vorwürfen

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Bonn hat angekündigt, Klage gegen die Senatssitzung vom 1. Juni 2006 einzureichen, auf der die Einführung von Studienbeiträgen beschlossen wurde. Der AStA behauptet unter anderem, ein Senatsmitglied sei von der Teilnahme an der Sitzung abgehalten worden. Hierzu erklärt die Hochschulleitung der Universität Bonn:

Im Umfeld der Senatssitzung am 1. Juni hatten sich bekanntermaßen die Ereignisse überschlagen. Vorangegangen waren der Versammlung bereits eine "gesprengte" Sitzung und eine Rektoratsbesetzung. Am Morgen des 1. Juni waren die Mitglieder des Senates daran gehindert worden, sich regulär zu ihrer Sitzung zu versammeln. Die Universitätsleitung war trotz dieser außergewöhnlichen Umstände bemüht, einen ordnungsgemäßen Sitzungsverlauf zu gewährleisten und entschied sich, die Sitzung an einem anderen Ort fortzusetzen. Über diese Möglichkeit waren die Senatsmitglieder zuvor schriftlich informiert worden.

Der stellvertretende Senator Prof. Dr. Christian Schmitt hatte am Morgen des 1. Juni gegenüber der Sitzungsleitung erklärt, am Abend nicht an der Sitzung teilnehmen zu können, weil er an einer Veranstaltung des "Institut Français" teilnehme und später Besuch zu betreuen habe. Daraufhin wurde er bei den Planungen zur Abholung der Senatsmitglieder nicht berücksichtigt. Richtig ist auch: Dass Professor Schmitt offenbar zwischenzeitlich seine Meinung änderte und doch noch abgeholt werden wollte, hatte er der Universitätsleitung zu keinem Zeitpunkt mitgeteilt. Darum hatte sie den für den Transport verantwortlichen Mitarbeitern erklärt, Professor Schmitt könne bzw. brauche nicht abgeholt werden, er sei verhindert.

Dieses Missverständnis bedauert die Hochschulleitung, wie Rektor Professor Dr. Matthias Winiger dem betroffenen Senatsmitglied wiederholt im Gespräch und in einem persönlichen Schreiben versichert hat. Die Behauptung, der Vorgang habe in Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Abstimmungsverhalten des Senatsmitglieds gestanden, weist das Rektorat zurück.

Artikelaktionen