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Neanderthaler als \"Europäischer Sonderweg\"?

Kongress an der Universität Bonn zu Evolution, Umwelt und Lebensweise des \"Urmenschen\"

Vom 21. bis 26. Juli 2006 treffen sich an der Universität Bonn rund 200 Forscher aus Europa, Asien und den USA, um bei dem Kongress "150 Years of Neanderthal Discovery" die neuesten Forschungsergebnisse zum Neanderthaler zu diskutieren. Inzwischen interessieren sich sogar Genetiker für die mehr als 40.000 Jahre alten Fossilien.
 
Das klassische Neanderthaler-Skelett, das Arbeiter vor 150 Jahren bei Düsseldorf zu Tage förderten, hat einer ganzen Menschengruppe den Namen gegeben. Früher glaubte man, es handele sich dabei um eine Entwicklungsstufe zum modernen Menschen. Heute sehen Wissenschaftler im Neanderthaler jedoch eine europäische Sonderentwicklung, die wahrscheinlich in einer Sackgasse endete.

Journalisten sind herzlich eingeladen, sich bei einem



Pressegespräch
am Freitag, 21.7., 11 Uhr
Goldfuß-Museum der Universität Bonn
Nußallee 8


über den aktuellen Stand der Neanderthaler-Forschung sowie die Inhalte des Kongresses zu diskutieren. Auskunft zu Umwelt und Ernährung des "Urmenschen" sowie zur spannenden Frage, wieso er vom heutigen Menschen abgelöst wurde, geben Professor Dr. Friedemann Schrenk (Senckenberg-Museum Frankfurt), Dr. Silvana Condemi (Anthropologin, Paris), Professor Dr. Thomas Litt (Uni Bonn) und Professor Dr. Wighart v.Koenigswald (ebenfalls Uni Bonn).

Um Anmeldung unter der Telefonnummer 0228/73-7647 (Vera Schmitz), per Mail an v.schmitz@uni-bonn.de oder per Fax an 0228/73-7451 wird gebeten.


Kontakt:
Professor Dr. Wighart von Koenigswald
Institut für Paläontologie der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-3104
E-Mail:
koenigswald@uni-bonn.de

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