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Besucherrekord bei der 5. Bonner Wissenschaftsnacht

Neue Kultur der Anerkennung und Partnerschaft

"WasserFest" - der Titel war Programm bei der 5. Bonner Wissenschaftsnacht am vergangenen Freitag, 7. Juli 2006, im Hauptgebäude der Universität Bonn. Über 30.000 Zuschauer - mehr als je zuvor - ließen sich auch von gelegentlichen Regenschauern nicht abschrecken und erlebten bis in die frühen Morgenstunden des 8. Juli rund 50 Präsentationen von fast 40 Forschungseinrichtungen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler.

Großen Anklang fanden auch Satellitenveranstaltungen in den umliegenden Uni-Museen und im Bonner Münster, wo dank einer Licht- und Wasserinstallation des Bonner Studenten und Künstlers Stefan Knor eine ganz besondere Atmosphäre herrschte, und das so zu einem ausgesprochenen Publikumsmagneten wurde. Erfahrungen aus den Vorjahren hatten gezeigt, dass manche Programmpunkte so gefragt sind, dass der vorhandene Platz für die interessierten Besucher nicht ausreicht. Darum wurden zu Beginn der Veranstaltung kostenlose Einlasskarten z.B. für Diskussionsrunden, die WDR-Kopfballshow und für Führungen durch die Gewölbe des Universitätsarchivs ausgegeben. Unvermeidlich blieb jedoch, dass sich vor der Kartenausgabe lange Schlagen bildeten.

Erstmals hatten die Organisatoren der Wissenschaftsnacht mit dem Motto ein Thema vorgegeben, an dem sich alle Aussteller orientierten. "Diese Vorgabe hat ungeahnte kreative Energien freigesetzt!" sagt Chef-Organisatorin Dr. Andrea Grugel von der Universität Bonn. Großen Anklang fanden unter anderem die Experimente der studentischen "Physikshow", darunter ein drei Meter langes Wasserbecklen, in dem die Entstehung von Tsunami-Wellen simuliert wurde.

Nicht nur in den Naturwissenschaften war der Bezug zum Thema schnell hergestellt. Auch Entwicklungsforscher, Computerwissenschaftler, Mediziner und Astronomen beteiligten sich mit Beiträgen zum Thema. Die evangelischen Theologen schlugen mit der Präsentation "Flüssiges und Überflüssiges" in der Schlosskirche einen Bogen zum Thema Wasser. Juristen beteiligten sich mit einem Vortrag über das Wasserrecht. Kulturwissenschaftler zeigten Verbindendes und Trennendes von Wasser auf und gingen mit Märchen zum Thema auf eine literarische Reise durch die weite Welt.

Kenner der Wissenschaftsnacht stellten rasch fest, dass die Veranstaltung in diesem Jahr räumlich entzerrt worden war. So zog das Bühnenprogramm in den Hofgarten um, wo für das Universitätsfest am Samstag Bühne und Sitzreihen regensicher bereitstanden. Hier eröffneten Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann und Rektor Professor Dr. Matthias Winiger um 19 Uhr offiziell die 5. Bonner Wissenschaftsnacht. Das bewährte Konzept der Wissenschaftsnacht wurde ansonsten beibehalten. Eine Mischung aus Forschungspräsentationen, Diskussionen, Kultur und Unterhaltung hielt viele Besucher bis morgens um 1 Uhr an den Ständen und in den Hörsälen. Und selbst zu vorgerückter Stunde war der Wissensdurst mancher Besucher noch nicht gestillt.

Die Wissenschaftsnacht wurde organisiert und finanziert von der Stadt Bonn, der Universität Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Wissenschaftszentrum Bonn, dem Deutsches Museum Bonn, dem Kreis Ahrweiler, dem General-Anzeiger und der IHK Bonn/Rhein-Sieg.

Die 6. Bonner Wissenschaftsnacht ist für Anfang Juli 2008 geplant.

Bilder aus der Wissenschaftsnacht gibt es im Internet unter: http://www.uni-bonn.de/ecards.

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