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Der Bilderrahmen- wissenschaftlich betrachtet

Dr. Tobias Schmitz erhält den Lempertz-Preis

Dr. Tobias Schmitz erhält am Dienstag, 11. Juli, den Lempertz-Preis für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Kunstgeschichte. Das international tätige Kunsthaus Lempertz mit Hauptsitz in Köln und Repräsentanzen in New York, Tokyo, Shanghai, Zürich und Paris) wurde 1845 gegründet. Es zeigt mit der Stiftung des Preises seine Verbundenheit zu Bonn und zum Institut für Kunstgeschichte und Archäologie der Universität. Professor Henrik R. Hanstein, Inhaber des Kunsthauses Lempertz, wird den Preis am 11.7. um 15.15 Uhr persönlich im Festsaal der Universität Bonn überreichen.

Der Preisträger Dr. Tobias Schmitz wurde 1970 in Beckum geboren. Nach einer Ausbildung als Industriekaufmann und dem Kunstgeschichtsstudium in Bonn ist er nun im Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK) in Bochum tätig. Dr. Schmitz fertigte seine Dissertation zum Thema: "Analyse und Bewertung gegenwärtiger Rahmungsmaßnahmen ausgewählter Museen" unter der Betreuung von Prof. Dr. Heijo Klein an. In dem zweibändigen Werk hat er die Geschichte des Bilderrahmens wissenschaftlich aufgearbeitet und am konkreten Fall von zwei Museen dargestellt.

Bilder brauchen einen Rahmen, und geschnitzte Bilderrahmen konnten etwa zur Zeit der Renaissance sogar teurer sein als das Gemälde. Um 1900 fertigten viele Künstler für ihre Bilder eigene Rahmen an. Historische Bilderrahmen - heute hoch gehandelt -  wurden oft aus Geschmacksgründen entfernt und auch zerstört . Heute werden sie wieder erworben oder auch rekonstruiert. Ein spannendes Thema also, für die Kunstgeschichte ebenso wie für den Kunsthandel.

Das Programm der Preisverleihung:
Begrüßung: Prof. Dr. Roland Kanz
Laudatio: Prof. Dr. Heijo Klein
Vorstellung der Arbeit: Dr. Tobias Schmitz
Überreichung des Preises: Prof. Henrik R. Hanstein.



Kontakt:
Edgar Abs
Kunsthaus Lempertz
Telefon: 0221/92 57 29-30

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