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Der Vorstand des Universitätsklinikums Bonn begrüßt Einigung mit Marburger Bund

Anlässlich der Tarifeinigung zwischen den Universitätsärzten und der Tarifgemeinschaft der Länder TDL erklärt der Vorstand des Universitätsklinikums Bonn: "Der 19. Juni 2006 ist ein guter Tag für die Patienten und für die Beschäftigten unseres Hauses."

Nach der Einigung im Tarifkonflikt zwischen den Universitätsärzten und der Tarifgemeinschaft der Länder wird das Universitätsklinikum Bonn am heutigen Montag, 19. Juni 2006, seinen vollen Betrieb wieder aufnehmen. Der Vorstand des Universitätsklinikums Bonn ist sehr erleichtert, dass die Wartezeiten für die Patienten vorbei sind. Die Wartelisten können jetzt zügig abgearbeitet werden. Damit kommt es schnell zu einem Normalbetrieb in allen Kliniken und Instituten. Es besteht die Hoffnung, dass der Rückgang an behandelten Fällen im Verlauf des Jahres teilweise wieder aufgeholt werden kann.

Bereits mit der Beendigung des Streiks der nichtärztlichen Beschäftigten am 1. Juni 2006 konnte die materielle Versorgung aller Kliniken und Institute, beispielsweise im Bereich der Krankentransporte, sehr schnell wieder das gewohnte gute Niveau erreichen. Die Tarifeinigung mit Verdi schafft eine einheitliche Ausgestaltung der Arbeitszeiten und der Vergütungen für sämtliche Angestellte und Arbeiter und beseitigt damit eine wesentliche Quelle betriebsinterner Unzufriedenheit.

Die Eckpunkte der Tarifeinigung des Marburger Bundes wie eine wöchentliche Arbeitszeit von 42 Stunden, Bereitschaftsdienststunden von bis zu 66 Stunden wöchentlich und ein höheres Entgelt ab dem 1. Juli 2006 werden in die Dienstplanregelungen der einzelnen Kliniken einfließen. Der finanzielle Verlust durch die beiden Streiks von Verdi und dem Marburger Bund und durch die Tarifabschlüsse selbst kann jetzt ermittelt werden.

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