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Sechs Projekte in allen Förderlinien

Bonn tritt erneut beim Exzellenzwettbewerb an

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn wird sich in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder mit voraussichtlich sechs Anträgen in allen drei Förderlinien beteiligen. Eine entsprechende Absichtserklärung hat die Universität nun der Deutschen Forschungsgemeinschaft übermittelt.

In der ersten Runde kam die Universität Bonn mit drei Anträgen weiter. Derzeit befinden sich ein Exzellenzcluster der Mathematik (unter Beteiligung der Ökonomie) sowie zwei Graduiertenschulen in den Bereichen Ökonomie und Physik/Astronomie in der engeren Auswahl. Außerdem ist Bonn an Vorhaben der anderen ABC-Hochschulen (Aachen, Bonn, Cologne) beteiligt, die in Nordrhein-Westfalen am erfolgreichsten abschnitten. Die Entscheidung über ihre Förderung fällt im Herbst. Als Förderbeginn ist November 2006 vorgesehen.

Die Uni Bonn wird sich in der zweiten Runde mit voraussichtlich sechs weiteren Projekten für eine Förderung empfehlen. Drei Antragsskizzen für so genannte "Exzellenzcluster" werden derzeit in den Bereichen Ethik, Physik und Neurowissenschaften vorbereitet. Hinzu kommen zwei Vorhaben für "Graduiertenschulen" in den Life Sciences und der Global-Change-Forschung.

Auch in der dritten Förderlinie, in der universitätsweite "Zukunftskonzepte" prämiert werden, beabsichtigt sich die Universität Bonn erneut zu beteiligen. "Die Gutachterempfehlungen aus der ersten Runde ermutigen uns, es erneut zu versuchen", sagt Rüdiger Mull, der in der Universitätsverwaltung für die Forschungsförderung zuständig ist. "Wir rechnen uns echte Chancen aus, doch noch in den Kreis der geförderten Universitäten vorzudringen."

Die Universität Bonn versteht sich als international ausgerichtete Forschungsuniversität. Forschungsrankings haben immer wieder den hohen Rang der Universität Bonn bestätigt. Erst kürzlich bezeichnete das Centrum für Hochschulentwicklung CHE Bonn als eine der forschungsstärksten Universität in Deutschland. In den vergangenen 25 Jahren hat sie mit Wolfgang Paul und Reinhard Selten als einzige deutsche Uni gleich zwei Nobelpreisträger hervorgebracht.

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