Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sections
Sie sind hier: Startseite Die Universität Informationsquellen Presseinformationen 2006 Das Gesicht des Terrorismus ändert sich

Das Gesicht des Terrorismus ändert sich

Schwerpunktthema der Transatlantic Summer Academy

Bereits zum 13. Mal veranstaltet die Universität Bonn in diesem Jahr
die Transatlantic Summer Academy (TASA), eine Sommerakademie für fortgeschrittene Studierende und Graduierte aus Nordamerika und Osteuropa. Sie bietet ein intensives Programm aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Recht, Geschichte und Kultur. Ziel ist es, das Wissen übereinander zu fördern und so ein besseres gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Die diesjährige TASA mit dem Schwerpunktthema "The Changing Face of Terrorism" wird am Dienstag, dem 20. Juni von 13.30 bis 15.30 Uhr im Festsaal der Universität im Hauptgebäude feierlich eröffnet. Keynote Speaker ist Paul Wilkinson von der University of St. Andrews, ein Doyen der Terrorismusforschung, der seit 30 Jahren an dem Phänomen der politischen Gewalt arbeitet. Die englischsprachige Veranstaltung ist öffentlich wie auch zwei Podiumsdiskussionen am 29. Juni und 6. Juli.


Die Universität Bonn veranstaltet die Transatlantic Summer Academy in
Zusammenarbeit mit der Vertretung der EU-Kommission in der
Bundesrepublik Deutschland, mit dem Europäischen Parlament, dem
Europarat, der NATO sowie der Bundesregierung. Die akademische Leitung liegt bei Prof. Joachim Scholtyseck, Historisches Seminar, Universität Bonn. Organisiert wird sie vom Dezernat für Internationale Angelegenheiten. Neben dem Bonner Seminarprogramm besuchen die Teilnehmer der TASA nationale und europäische Institutionen in Berlin, Straßburg, Luxemburg und Brüssel. Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 hat sich die TASA zu einem der herausragenden internationalen Ereignisse an der Universität entwickelt.
 
Im Fokus der Sommerschule steht stets die intensive Auseinandersetzung mit Fragen der europäischen Integration einerseits und den Facetten des transatlantischen Verhältnisses andererseits. Gerade angesichts der jüngsten politischen Verwerfungen zwischen den transatlantischen Partnern soll die TASA bei den Teilnehmern als zukünftigen Entscheidungsträgern ihrer jeweiligen Heimatländer das Bewusstsein für das gemeinsame Erbe und die gemeinsamen Herausforderungen der Staaten dies- und jenseits des Atlantiks schärfen.
Diesmal geht es schwerpunktmäßig um "The Changing Face of Terrorism". Dabei interessieren vor allem die Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen des so genannten "neuen",
transnationalen Terrorismus und Strategien der Terrorbekämpfung. Als
Keynote Speaker konnte Paul Wilkinson von der University of St.
Andrews gewonnen werden, ein Doyen der Terrorismusforschung, der seit 30 Jahren an dem Phänomen der politischen Gewalt arbeitet und zahlreiche Publikationen dazu verfasst hat. Unter den zahlreichen Vorträgen und Diskussionen der vierwöchigen Akademie finden sich weitere prominente Redner wie der Fernsehjournalist Elmar Theveßen, der zum Thema "Terrorism and the Media" spricht; Dr. Guido Steinberg, der mit seinen Veröffentlichungen zum Netzwerk der Al Quaida sich einen hervorragenden Ruf erworben hat; oder Elmar Remberg, Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

Zwei öffentliche Podiumsdiskussionen in englischer Sprache ergänzen das Vortragsprogramm: Am Donnerstag, dem 29. Juni geht es von 19 bis 21 Uhr Uhr im Stucksaal des Poppelsdorfer Schlosses um "The State of Terrorism: Failed States, State Terrorism and State-Sponsored Terrorism", Panelisten sind Dr. Martin Hoch von der Konrad Adenauer-Stiftung, Arno Tappe, Ethnologe im Zentrum für Operative Information der Bundeswehr (Mayen) und Günter Forsteneichner, freier Journalist.
Am Donnerstag, dem 6. Juli von 18 bis 20 Uhr im Haus der Geschichte ist "Freedom vs. Security in the Fight against Terrorism" das Thema. Panelisten sind u.a. Rolf Clement, Leiter der Abteilung Hintergrund, Deutschlandfunk, Wolfgang Stützer, Büro für transatlantische Beratung und Kommunikation, die Moderation liegt bei Joachim Frank, stellvertretender Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers..

Ergänzt wird das Lehrprogramm durch die zahlreichen Exkursionen, die
eine zentrale Säule der TASA ausmachen und die fachlichen Aspekte vertiefen. In Straßburg/Luxemburg, Brüssel und Berlin treffen die Teilnehmer mit Vertretern der EU-Kommission, der NATO, des Europäischen Parlaments, des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, des EuGH, des Bundeskanzleramts und der kanadischen Botschaft zusammen. Exkursionen nach Aachen, Köln und Düsseldorf geben einen Einblick in die kulturellen Besonderheiten des Gastlandes, insbesondere des Rheinlandes. In Düsseldorf bietet sich die Gelegenheit, mit Vertretern der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalens die Rolle des Landes in der Europäischen Union und mit Vertretern der Deutschen Bundesbank die Europäische Zentralbank und ihre Aufgaben zu erörtern. Der amerikanische Generalkonsul George W. Knowles wird dabei die TASA-Gruppe empfangen. Das kulturelle Begleitprogramm in Bonn umfasst zum Beispiel den Besuch des Beethoven-Hauses und des Hauses der Geschichte.

Kontakt:
Christian Klöckner, Transatlantic Summer Academy 
Dezernat für Internationale Angelegenheiten der Universität Bonn
Telefon: 0 228 73-2062 / -5944; E-Mail:
tasa@uni-bonn.de

TASA-Programm:
http://www.tasa.uni-bonn.de

Artikelaktionen