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Bonner Uni-Klinikum schreibt schwarze Zahlen

Universitätsklinikum Bonn veröffentlicht Jahresergebnis 2005

Der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Bonn hat am 5. Mai 2006 den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2005 festgestellt. Es wurde ein Jahresüberschuss von 7,4 Millionen Euro erzielt.

Der Kaufmännische Direktor, Arwed Franz, zeigte sich mit dem abgeschlossenen Geschäftsjahr sehr zufrieden: "Trotz stagnierender Krankenhausbudgets in Deutschland und steigender Kosten hat unser Universitätsklinikum im Jahr 2005 erneut ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt." Das reine Betriebsergebnis aus der Krankenversorgung konnte mit knapp 2,4 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt werden. Dabei hat das Bonner Universitätsklinikum den Umsatz um 1,9 Prozent auf 481,7 Millionen Euro gesteigert. Im vergangenen Jahr wurden 40.900 Patienten stationär und 390.000 Patienten ambulant versorgt. "Das Ergebnis war umso erfreulicher, da durch den Wegfall des Arztes im Praktikum und durch die Einführung des neuen DRG-Abrechnungssystems nach Fallpauschalen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig waren", betont der Kaufmännische Direktor Franz.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand mit der weiteren Umsetzung des DRG-Abrechnungssystems, Tariferhöhungen und der vollständigen Umsetzung der Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes im Hinblick auf die Einstufung der Bereitschaftsdienste als Arbeitszeit erneut belastende Faktoren für die Ertragssituation. Eine weitere zusätzliche Belastung ergibt sich durch die Ertragsausfälle und Mehrkosten, die durch die Streiks der ärztlichen und der nichtärztlichen Beschäftigten entstanden sind und noch entstehen werden.

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