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Darmkrebsvorsorge: Einfacher Test auf Blut im Stuhl

Bonner Ärzte werten kostenlosen Selbsttest der AOK aus

In den Hauptgeschäftsstellen der AOK in Bonn, Bad Godesberg, Duisdorf, Beuel, Siegburg und Rheinbach liegen jetzt bis zum 23. März Testbriefchen aus. Diese machen nicht mit dem bloßen Auge erkennbare Blutbeimengungen im Stuhl sichtbar und können somit Hinweise auf einen Darmtumor geben. Die Auswertung dieses Testbriefchens erfolgt auf dem Tag der offenen Tür der Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikum Bonn. Die kostenlose Veranstaltung zum Thema Darmkrebs findet am 25. März im großen Hörsaal der Medizinischen und Chirurgischen Klinik (neben dem Haupteingang der Medizinischen Klinik), Sigmund-Freud-Straße 25, von 10 bis 14 Uhr statt.

Darmkrebs gehört zu den gefährlichsten Krebsarten weltweit. Die Gefahr, an Darmkrebs zu versterben, kann durch Früherkennung jedoch um bis zu 60 Prozent reduziert werden. Trotzdem nehmen nur etwa zwei Prozent der 20 Millionen Berechtigten eine vorsorgliche Dickdarmspiegelung in Anspruch. Die jetzt von der AOK kostenlos angebotenen Testbriefchen sind eine einfache Möglichkeit, sich selbst auf Blut im Stuhl zu testen. Der Test kann auf einen Darmtumor hinweisen, aber auch Folge einer anderen nicht bösartigen Darmerkrankung sein. Auch bestimmte Nahrungsmittel und Medikamente können zu einem falsch positiven Testergebnis führen. Ein positives Testergebnis sollte aber immer Anlass zur weiterführenden Darmspiegelung sein, der besten Vorsorgeuntersuchung.

Der sogenannte "Coloscreen ES-Test" ist einfach durchführbar. Mit einem Spatel verteilt man zwei Stuhlproben dünn auf die gekennzeichneten Fenster des Testbriefchens. Am Tag der offenen Tür der Medizinischen Klinik I, an dem neben der AOK auch die Stiftung Lebensblicke, die Felix Burda Stiftung, das Tumorzentrum Bonn e.V., der Bund niedergelassener Gastroenterologen und die Deutsche Krebshilfe mitwirken, kann das Testbriefchen im beigefügten Briefumschlag abgegeben werden. Experten werten die Befunde kostenlos aus und beantworten Fragen rund um das Thema Darmkrebsvorsorge.

Kontakt für die Medien:
Professor Dr. Tilman Sauerbruch
Direktor der Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikums Bonn
Tel: 0228/287-5255
E-Mail:
sauerbruch@uni-bonn.de

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