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Gemeinsame Pressemitteilung der Universitätskliniken Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster\"Zusätzliche finanzielle Lasten sind für die Universitätskliniken nicht tragbar\"

Verständnis für die Mitarbeiter, doch wirtschaftliche Lage der Kliniken stark angespannt

Die Vorstände der sechs Universitätskliniken in Nordrhein-Westfalen haben Verständnis für die Forderung nach leistungsgerechter Bezahlung ihrer Mitarbeiter. Die wirtschaftliche Lage der Universitätskliniken aber ist stark angespannt. Das gilt nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern in ganz Deutschland. Steigenden Kosten auf allen Ausgabenseiten stehen durch die Gesundheitspolitik verordnete sinkende Einnahmen gegenüber. Unter diesem finanziellen Druck unternehmen die Universitätskliniken derzeit große Anstrengungen, die Kosten zu senken.
"Das so gewonnene Geld muss dazu verwendet werden, die Einnahmeverluste auszugleichen, um keine Abstriche bei der Versorgung der Patienten vornehmen zu müssen", sagt der Koordinator des Tarifgeschehens für die sechs Universitätskliniken in NRW, Dr. Jörg Blattmann, Kaufmännischer Direktor des Klinikums der Universität zu Köln. "Zusätzliche finanzielle Lasten können die Universitätskliniken gegenwärtig nicht tragen." So bedeuten allein ein Prozent höhere Personalkosten bei den etwa 30.000 Mitarbeitern der sechs Universitätskliniken des Landes zusätzliche finanzielle Lasten in Höhe von rund 14 Millionen Euro. Diese Summe entspricht den Lohnkosten für etwa 350 Mitarbeiter per anno, deren Stellen abgebaut werden müssen, wenn keine Refinanzierung erfolgt.
Die nordrhein-westfälischen Universitätskliniken sind Anstalten des Öffentlichen Rechts (AÖR), über die das Land die Rechtsaufsicht hat. Nach ihrer Errichtungsverordnung aus dem Jahr 2001 sind die Universitätskliniken rechtlich verpflichtet, für ihre Angestellten die Tarifverträge anzuwenden, die ver.di mit der TdL abgeschlossen hat. Die Belange der Kliniken sollen weiterhin durch den Arbeitgeberverband der Länder, die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), wahrgenommen werden.


Für Rückfragen:
Klinikum der Universität zu Köln  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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