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Polen löst die Türkei von Platz drei ab

Ausländeranteil weiterhin über dem Bundesdurchschnitt


Der Ausländeranteil der Universität Bonn liegt mit 16 Prozent - wie auch im Vorjahr - über dem Bundesdurchschnitt von 12,2 Prozent. Dies geht aus der aktuellen Statistik "Ausländische Studierende an der Universität Bonn" hervor. Aus 140 verschiedenen Nationen kommen die insgesamt 5.125 ausländischen Studierenden, die im Wintersemester 2005/2006 an der Universität immatrikuliert sind.


Am stärksten vertreten sind mit 518 in Bonn immatrikulierten Studenten die Chinesen, im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 2,6 Prozent. Auf Platz zwei befinden sich wie auch im letzten Wintersemester die Bulgaren. Das Rennen um den dritten Platz hat Polen mit 270 Studierenden ganz knapp vor der Türkei gemacht. Damit ist die Zahl der türkischen Studierenden auf dem tiefsten Stand seit neun Jahren.

Vor allem in den international ausgerichteten Studiengängen Life Science und Media Informatics ist die Ausländerquote erwartungsgemäß hoch. Im englischsprachigen Studiengang Media Informatics kommen fast alle der Studenten aus dem Ausland. Nach wie vor stehen auch die Fächer Übersetzen und Slavistik hoch im Kurs. Auch die Nachfrage nach dem Fach Volkswirtschaftslehre (VWL) ist enorm: 10 Prozent der ausländischen Studierenden entschieden sich für ein Studium der VWL. Insgesamt sind im Laufe des letzten Jahres jedoch wenig Veränderungen in Bezug auf Fächerpräferenzen festzustellen.

Zwei von fünf Ausländern studieren an der Philosophischen Fakultät. Besonders beliebt ist hier vor allem das Fach Germanistik - gut ein Viertel der Germanistikstudenten kommt aus dem Ausland. Die Philosophische Fakultät ist auch diejenige Fakultät mit den meisten ERASMUS-Studenten. 87 der insgesamt 206 ERASMUS-Studenten belegen in diesem Semester ein Hauptfach an der Philosophischen Fakultät. Die meisten ERASMUS-Studenten kommen derzeit aus Polen, Spanien und Frankreich.

Im internationalen Vergleich bleibt die Universität weiterhin attraktiv. Gemessen an der Zahl ausländischer Nachwuchswissenschaftler, die mit Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung oder des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) nach Deutschland kommen, gehört die Universität Bonn zu den zehn gefragtesten deutschen Hochschulen.

Kontakt:
Eva Bezzeg-Frölich
Dezernat für Internationale Angelegenheiten
Telefon: 0228/73-7694
E-Mail:
e.bezzeg@uni-bonn.de

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Foto: Frank Homann / Uni Bonn
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