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Neu: Rheinisches Institut für Notarrecht

Vertrag zwischen Universität und Notaren unterzeichnet

Um mehr praktische Elemente in die Ausbildung junger Juristen einzubringen und Veränderungen wie auch Probleme im Notarrecht gemeinsam anzugehen, unterzeichneten jetzt die Universität Bonn und die Deutsche Notarrechtliche Vereinigung einen Vertrag zur Gründung eines Instituts für Notarrecht.

Es gibt nicht viele Institute für Notarrecht: das zentrale in Würzburg sowie die Institute an den Universitäten München, Jena, Berlin ( und nun auch an der Universität Bonn. Diese vier Institute werden von den Notaren überwiegend der Region finanziell getragen.
Das Bonner Institut hat die Besonderheit, von allen linksrheinischen
Notaren getragen zu werden, also der alten Rheinprovinz bis Saarbrücken   ( soweit in der französischen Besatzung vor 1800 die "Nur-Notare" nach französischem Recht eingeführt wurden.  Aufgrund dieses großen Einzugsraums bot sich Bonn als Sitz des Instituts an. Kooperationen mit den anderen juristischen Fakultäten dieses Raumes werden angestrebt.
Von der Zusammenarbeit werden beide Seiten profitieren. In Kooperation zwischen Hochschullehrern und Notaren sollen Fragen der aktuellen Rechtsentwicklung in wissenschaftlichen Symposien vertieft werden. Dazu sind auch gemeinsame Publikationen geplant. Der Blick und die Belange der Praxis werden so in die wissenschaftliche Diskussion eingebracht. Dieser neue Dialog wird das wissenschaftliche Profil des Bonner Juristischen Fachbereichs verstärken.
Der Fachbereich ist zudem durch die letzte Studienreform angehalten, mehr Elemente aus der juristischen Praxis in den universitären Unterricht einzuführen. Er wird versuchen, verstärkt Notare für Lehrveranstaltungen zu spezifischen Fragestellungen zu gewinnen und gleichzeitig das Interesse am Beruf der Notare zu wecken. Seminararbeiten, Doktorarbeiten, Habilitationen und Forschungsprojekte sollen angeregt und gefördert werden.
Das Institut wird von einer Gruppe Professoren überwiegend der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät mit verschiedenen Arbeitsschwerpunkten geleitet werden; ein paritätisch besetzter Beirat begleitet die Arbeit.


Kontakt für die Medien:
Professor Dr. Mathias Schmoeckel
Institut für deutsche und rheinische Rechtsgeschichte
Telefon 0228/ 73-9131
E-Mail:
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Fotos zu dieser Presseinformation

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Fotos: Ulrike-Eva Klopp / Uni Bonn









Den Vertrag unterzeichneten (v.l.n.r.): Paul Wagner, stv. Vorsitzender und Prof. Dr. Rainer Kanzleiter, Vorsitzender der Deutschen Notarrechtlichen Vereinigung, Prof. Dr. Matthias Winiger, Rektor der Universität Bonn, und Prof. Dr. Johannes Köndgen, Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät.
In selten großer Runde fand die Unterzeichung statt: Rund 25 Wissenschaftler und Notare trafen sich dazu im Senatssaal der Universität.
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