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Mit Afrika sprechen heißt mit Afrika forschen

ZEF begrüßt die Initiative \"Partnerschaft mit Afrika\"

Das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn begrüßt die Initiative "Partnerschaft mit Afrika" des Bundespräsidenten Horst Köhler, in deren Rahmen am 5. November eine erste Konferenz auf dem Bonner Petersberg stattfindet.

Das ZEF hofft jedoch, dass die Rolle von Wissenschaft und Forschung in den afrikanischen Staaten bei einer nächsten Gesprächsrunde stärker hervorgehoben wird. So könnten noch mehr Vertreter von Universitäten und Forschungsinstituten eingeladen werden, um deren wichtigen Rolle beim Aufbau von afrikanischen Staaten zu diskutieren. "Der Ansatz, eine Begegnungsreihe in Dialogform mit afrikanischen Politikern und Intellektuellen zu veranstalten, schließt genau an der Herangehensweise unserer Forschung zu und in Afrika an", so Prof. Dr. Paul Vlek, Geschäftsführender Direktor des ZEF. "Denn eine enge und gleichberechtigte Kooperation mit den Partnern vor Ort ist für die erfolgreiche Durchführung unserer Projektarbeit in Ghana, Burkina Faso und Äthiopien und insbesondere für die Umsetzung der Forschungsergebnisse unabdingbar", ergänzt Vlek.

Neben der Stärkung der lokalen Wissenschaftsstrukturen trägt auch die Aus- und Fortbildung von afrikanischen Nachwuchswissenschaftlerinnen im Rahmen der Forschungsprojekte sowie des Internationalen Doktorandenprogramms für Entwicklungsforschung zum "Capacity Building" in Afrika bei. "Von den jährlich etwa 140 am ZEF studierenden Doktoranden kommt ungefähr ein Drittel aus afrikanischen Staaten", sagt Dr. Günther Manske, Koordinator des internationalen Doktorandenprogramms am ZEF. "Die Doktores kehren mit ihren neuen Kenntnissen und Fähigkeiten in ihre Heimatländer zurück, um dort am Aufbau und an der Weiterentwicklung von lokalen Gesellschafts- und Wissensstrukturen beizutragen", erläutert Manske. Eine der rezenten Initiativen im Rahmen des "Capacity Building" in Afrika war ein Hochschulforum, das das ZEF gemeinsam mit dem DAAD Anfang Oktober in Bonn durchführte. Über siebzig ehemalige DAAD-Stipendiaten aus 21 afrikanischen Staaten nahmen an diesem Workshop teil und tauschten sich untereinander und mit hochkarätigen Vertretern aus der entwicklungspolitischen Szene über die Entwicklungspolitik zu Afrika,  über ihre Studienerfahrungen und Forschungsarbeit in Deutschland und ihren Heimatländern aus.

Kontakt:
Alma van der Veen,
Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0228/73-1846
E-Mail:
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