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Die \"Göttliche Frucht\" mag\'s gerne warm

Kakipflaume ist Pflanze des Monats November


Sie ist zwar sehr lecker, aber leider auch ziemlich dünnhäutig und daher nur bedingt reisetauglich: Darum landet die vor allem im Mittelmeerraum angebaute Kakipflaume (Diospyros kaki) auch selten auf deutschen Tellern. In Asien zählt sie zu den ältesten Kulturpflanzen, seit über 2000 Jahren wird sie dort angebaut. Die Botanischen Gärten der Universität Bonn erhoben die "göttliche Frucht" - nichts anderes bedeutet Diospyros - nun zur Pflanze des Monats November.


Die "Göttlichen Früchte" gelangen bei uns als Kakipflaume, Dattelpflaume oder Persimmone in den Handel - allerdings nur selten: Ihre Schale ist leider extrem dünn, weshalb sie bei uns nicht so häufig importiert werden. Kakipflaumen haben ein weiches, geleeartiges, intensiv süßfruchtiges Aroma, sind goldgelb bis orange gefärbt und gleichen in der Größe einer Tomate. Sie können bis zu 300 Gramm wiegen und werden im September und Oktober reif.

Ursprünglich stammt die Kakipflaume wohl aus China, aber auch in Japan wird sie seit langer Zeit angebaut. In Europa fand der Baum erst seit dem 19. Jahrhundert Verbreitung. Er ist relativ wärmebedürftig und wächst sehr gut im Mittelmeergebiet, wo er häufig angebaut wird. Bei uns gedeihen die Pflanzen vorzugsweise an Stellen mit milden Klimaten, z.B. in Weinbaugebieten.

Der Baum gehört zu der Familie der Ebenholzgewächse (Ebenaceae) und wird etwa 10 m hoch. Seine Blätter sind intensiv grün gefärbt, im Herbst leuchten sie in dekorativem Orange oder Rot. Schöne Kakipflaumen-Bäume finden sich im Eingangsbereich des Nutzpflanzengartens am Katzenburgweg.

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Die Früchte des Kakipflaumenbaums sind sehr schmackhaft.

Foto: M. Knop
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