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Was Mineralogie und Kunst verbindet

Sonderausstellung \"Mineral-in-Form\" des Mineralogischen Museums der Universität Bonn

Das Mineralogische Museum der Universität Bonn im Poppelsdorfer Schloss zeigt Gesteinsskulpturen des Bildhauers und Biologie-Professors Hans-Georg Heinzel. Dabei stehen nicht nur die Werke an sich im Zentrum der Ausstellung. Ihre mineralogische und biologische Beschaffenheit wird ebenso beleuchtet. So werden Mikrofotos von hauchdünnen Gesteinsschliffen neben den jeweiligen Skulpturen gezeigt, um eine Brücke zwischen Kunst, Mineralogie und Biologie zu schlagen. Die Sonderausstellung unter dem Titel "Mineral-in-Form" wird am Sonntag, 16. Oktober, um 12 Uhr eröffnet. Sie ist bis zum 29. Januar 2006 zu sehen.

Die Sammlung zeigt über zwanzig Werke von Hans-Georg Heinzel, gefertigt aus verschiedensten Natursteinen aus aller Welt. Alabaster, Marmor und Speckstein sind davon wahrscheinlich die bekanntesten Materialien. In den Vitrinen und neben den Skulpturen werden Informationen und so genannten Mikrofotos gezeigt, die selbst wie abstrakte Kunstwerke wirken. Sie dokumentieren die Minerale und die Struktur des Gesteins. Diese Methode der Dünnschliffmikroskopie macht Minerale sichtbar, die mit bloßem Auge nicht zu identifizieren sind. Sie bildet die wissenschaftliche Grundlage für eine Beurteilung der Eignung von Gesteinen im Bauwesen und in der Bildhauerei. Ergänzt wird die Ausstellung durch Exponate aus dem Bestand des Museums. Hierbei handelt es sich um Kristalle bestimmter Minerale, die auch in den ausgestellten Skulpturen zu finden sind.

Im Rahmen der Sonderausstellung zeigt das Mineralogische Museum auch am Beispiel der Bonner Innenstadt, wie Natursteine das Erscheinungsbild einer Stadt prägen. Auf einem kleinen Spaziergang können die Besucher unterschiedliche Gesteine in Brunnen und Fassaden der Bonner Innenstadt entdecken.

Die Ausstellung läuft noch bis Sonntag, 29. Januar 2006, und ist jeweils sonntags von 10 bis 17 Uhr und mittwochs von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen sind nach Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Der Eintritt kostet 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro.

Hinweis für die Redaktionen: Für Vertreter der Presse besteht am Sonntag, 16. Oktober, zwischen 11 und 11:45 Uhr und ab 14 Uhr die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen und zu fotografieren. Die Eröffnungsveranstaltung findet in der Zeit von 12 bis 13 Uhr im Hörsaal des Mineralogischen Instituts statt.


Kontakt:
Dr. Renate Schumacher
Leiterin des Mineralogischen Museums
Tel: 0228/73 - 2764
E-Mail:
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Professor Dr. Hans-Georg Heinzel
Bildhauer und Professor der Biologie
Tel: 0228/73 - 5463
E-Mail:
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