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Vom Architekten zum weltberühmten Chemiker

Bonn und seine Straßen, Teil 6: Die Kekuléstraße

August Friedrich Kekulé (1829 bis 1896) revolutionierte die Chemie wie kaum ein anderer, denn seine Beiträge brachten neues Licht in die chemischen Eigenschaften des Kohlenstoffs und die Ringstruktur des Benzols. Seine Arbeiten verursachten einen Boom der deutschen Chemieindustrie, allen voran der Farbstoffindustrie. Von 1867 bis zu seinem Tode Professor an der Universität Bonn, gelangte die Bonner Chemie durch ihn zu Weltruhm. An den großen Forscher erinnert heute nicht nur die Kekuléstraße in Bonn-Poppelsdorf, auch das Institut für organische Chemie und Biochemie der Universität Bonn wurde nach Kekulé benannt.

Da der junge August Friedrich Kekulé ein begnadeter Zeichner war, begann er 1847 auf Wunsch seiner Eltern, Architektur an der Universität Gießen zu studieren. Sie waren wenig angetan, als er ankündigte, zur Chemie wechseln zu wollen. Aber August Friedrich wusste, was er wollte: Der Chemiker Justus von Liebig hatte ihn in seinen Bann gezogen.

Nach der Promotion und Auslandsaufenthalten in Paris, der Schweiz und England wurde Kekulé in Belgien Professor für Chemie an der Universität Gent, wo er seine bahnbrechenden Arbeiten zur Struktur des Benzols durchführte. 1867 folgte er einem Ruf an die Universität Bonn. Er leitete das Chemische Institut fast 30 Jahre lang, das lange Zeit als die weltgrößte Forschungsstätte für Chemie galt.

Kekulé starb 1896 in Bonn und wurde auf dem Poppelsdorfer Friedhof beigesetzt, wo man noch heute sein Grab besuchen kann.

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August Friedrich Kekulé
Foto: (c) Universitätsarchiv/Uni Bonn
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