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Schriftliches Kulturerbe schützen und bewahren

Vortragsveranstaltung im Festsaal der Universität

Vor einem Jahr zerstörte ein verheerender Brand weite Teile der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar. Zum Jahrestag des Unglücks findet am Freitag, 2. September, eine bundesweite Aktion statt, die sich die Erhaltung bedrohter Bestände zum Ziel gesetzt hat. Im Festsaal der Universität Bonn referieren Experten ab 15 Uhr darüber, wie das in Büchern gespeicherten kulturelle Erbe bewahrt werden kann. Im Senatssaal findet parallel eine Ausstellung von geschädigtem Archiv- und Bibliotheksgut statt.

Zu der Aktion unter dem Motto "Aktion Lesezeichen" laden die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn (ULB), das Universitätsarchiv, das Stadtarchiv und das Archiv der Sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam ein. Über 70 Bibliotheken und Archive aus ganz Deutschland beteiligen sich an dem Aktionstag. Sie wollen zeigen: Nicht nur Feuer, auch Alterungsprozesse und intensive Benutzung, aber auch Schimmel, Tintenfraß oder säurehaltiges Papier bedrohen wertvolle Bücher, Handschriften und alte Drucke.

Nach einer Begrüßung durch Dr. Michael Herkenhoff von der ULB wird Dr. Marcus Stumpf vom Landesarchiv Nordrhein-Westfalen darüber referieren, wie das kulturelle Erbe in Archiven und Bibliotheken trotz knapper Kassen bewahrt werden kann. Anschließend beleuchten Vertreter der veranstaltenden Archive das Problem in Kurzvorträgen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter:
http://www.schriftliches-kulturerbe.de und http://www.ulb.uni-bonn.de

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