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Studium und Spitzensport?

Kooperationsvertrag soll beides verbinden helfen

Studium und Prüfungen an der Universität Bonn besser in Einklang mit dem Spitzensport zu bringen ist Ziel einer neuen Kooperationsvereinbarung. Der Olympiastützpunkt Köln/Bonn/ Leverkusen als Vertreter der nationalen Spitzenverbände hat sie angeregt. Denn sportliche Höchstleistungen erfordern konsequentes Training bei hohem Zeitaufwand. Und wem es als Studentin oder Student gelungen ist, sich für einen internationalen Wettkampf oder gar die Olympiade zu qualifizieren, hat kaum eine Wahl zwischen Hörsaal und Trainingslager.

Leistungssport wird in einem Lebensabschnitt betrieben, in dem Studierende zugleich die Grundlagen für eine spätere berufliche Karriere legen. Das "normale" Training neben dem Studium zu schaffen, kann vielleicht dann gelingen, wenn die Wege zwischen Sportstätte und Hochschule kurz sind. Intensive Trainingseinheiten andernorts oder Wettkämpfe dagegen kollidieren mit Studienverpflichtungen.
Um Probleme schon im Vorfeld zu vermeiden oder sie aufzufangen, sind individuelle Beratung und gute Studienplanung wichtig. Deshalb ist der Leiter der Zentralen Studienberatung an der Universität Bonn, Dr. Wolfram Wickel,  Ansprechpartner für Spitzensportler, die an einem Studium in Bonn interessiert sind oder bereits hier studieren. Der Kooperationsvertrag soll ihnen im Rahmen rechtlicher Möglichkeiten  die Genehmigung von Fristverlängerungen, von Ersatzleistungen zum Beispiel für mehrmaliges Fehlen in einer Veranstaltung oder von Urlaubssemestern für besondere sportliche Anlässe erleichtern. In den Vertrag eingebunden ist auch der Hochschulsport, der Spitzensportler seine Anlagen und Einrichtungen entgeltfrei nutzen läßt. Eine Flut von Anträgen wird es wohl kaum geben. Denn die Anforderungen sind deutlich: "Das muß schon nachgewiesene Leistung auf hohem Level sein", sagt Dr. Wickel. Konkret: Nur A-, B-, C- oder C/D-Kaderangehörige der Olympiastützpunkte können die individuelle Unterstützung wahrnehmen.
Die Kooperation ist für alle Seiten interessant: Die Betroffenen können stressfreier sportliche und akademische Karriere verbinden,  der Olympiastützpunkt sieht seine Schützlinge gefördert. Und natürlich ist es für eine Universität ein besonderes Ereignis, wenn aus den Reihen ihrer Studierenden Sieger kommen. Deshalb enthält die Vereinbarung auch Verpflichtungen für die Athletinnen und Athleten. So sollen sie sportliche Erfolge vermelden, wenn möglich für ihre Universität bei Studierenden-Meisterschaften und Universiaden antreten sowie repräsentative Aufgaben übernehmen und nach Abschluss des Studiums selbst bei der Beratung von Spitzensportlern mit wirken.

Kontakt:
Dr. Wolfram Wickel
Zentrale Studienberatung
Telefon 0228 / 73-7082
E-Mail:
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