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Weg frei für Weltjugendtag auf der Hofgartenwiese

Universitätsleitung und Organisatoren einigen sich

Die Universität Bonn hat sich mit den Organisatoren des Weltjugendtags auf Konditionen für die Nutzung der Hofgartenwiese und des Universitäts-Hauptgebäudes geeinigt. Die Universität verzichtet auf eine unbeschränkte Haftung des Veranstalters zugunsten einer Regelung, die die Vorlage einer Bankbürgschaft in Höhe von 500.000 Euro vorsieht. Die Universität trägt damit das Risiko für Schäden während des Weltjugendtags Mitte August, die diesen Betrag übersteigen. Vermittelt wurde die Vereinbarung von der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei.

"Um die Veranstaltungen des Weltjugendtags im Hofgarten doch noch zu ermöglichen, sind wir bereit, eine eingeschränkte Risikoübernahme durch eine Bank zu akzeptieren", sagt der Rektor der Universität Bonn, Professor Dr. Matthias Winiger. "Ich danke der Staatskanzlei für ihre Bemühungen, bei der Lösungssuche zu vermitteln."

Auch mit der Ausdehnung des Nutzungszeitraums von drei auf zehn Tage sei die Universität dem Weltjugendtag erheblich entgegengekommen. Professor Winiger betonte, dass die Universität außerdem gänzlich auf die sonst übliche Gebühr verzichte.

Da die nun getroffene Regelung Schäden nur begrenzt abdeckt, verbleibt für die Universität ein Restrisiko, das sie aber angesichts des großen öffentlichen Interesses an den Veranstaltungen einzugehen bereit sei, hieß es heute in Bonn. Die Universitätsleitung geht davon aus, dass die Stadt Bonn im Falle von Schäden für die Wiederherstellung der Hofgartenwiese und der Parkanlagen sorgt.

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