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\"Es wird vielleicht Probleme geben...\"

Neue Ausstellung am Kunsthistorischen Institut

Die Ausstellungsgruppe des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn präsentiert drei junge Künstler der Düsseldorfer Kunstakademie. Schnittstellen von Jens Schmittner, Esther Kläs und ketonge sind einerseits die Auseinandersetzung mit dem Thema Raum, andererseits die improvisatorische Herangehensweise. Ihre Medien sind vielfältig: Von der Holzskulptur, Installation, Malerei, unter der Verwendung von objets trouvés, bis hin zum Sound. Die drei Künstler sind anwesend, wenn die Ausstellung "Es wird vielleicht Probleme geben..." am Montag, dem 27. Juni 2005 um 19 Uhr eröffnet wird.  Zu sehen ist sie dann bis zum 22. Juli 2005 im Foyer des Kunsthistorischen Instituts im Hauptgebäude, Regina-Pacis-Weg 1, I. Stock (Montag bis Freitag 9 - 19 Uhr, Dienstag 9 - 21 Uhr).

Jens Schmittner (Jahrgang 1977) hat sein Studium in der Klasse Herold im Februar 2005 abgeschlossen. Wenn er seine skulpturale Installation aus Holz und anderen Materialien anfertigt, dann tritt das Endergebnis in den Hintergrund; vielmehr steht im Zentrum seines Schaffens das prozessuale Werden der Materialcollagen selbst, die stets offen ist für Weiterentwicklung, Veränderung oder auch Zerstörung. Neben dieser Installation werden aktuelle Zeichnungen zu sehen sein, sowie Bilder, die zum Teil von seiner früheren Arbeit als Graffitikünstler geprägt sind. Die Mischtechnik aus Acryl, Sprühfarben oder Kohle auf Leinwand lassen expressive Malereien entstehen, nicht-gegenständliche oder einen Innenraum suggerierende, mit stark kontrastierenden, kräftigen Farben, die erneut den gestisch-prozessualen Charakter aufweisen: "Meine Arbeiten sprechen aus der unmittelbaren Betrachtung selbst", so Schmittner.

Beim intuitiven und unmittelbaren Arbeiten am Objekt, welches die eins zu eins Umsetzung eines Entwurfs ausschließt, treffen sich Jens Schmittner und ketonge. Aus dem Studium der Musik entstand bei ketonge (Jahrgang 1974) der Antrieb, durch seine raumschaffende Kunst Komposition und Improvisation in die Bildende Kunst zu transponieren: Eine Installation, die aus farblosem, zerrissenem Karton besteht, ist durch Module beliebig erweiterbar und kann sich deshalb den Institutsräumen anpassen.

Den Künstler interessiert die "Spannung zwischen der hörbaren und sichtbaren Welt"; so steht im Gegensatz zu dieser organischen Arbeit der durch Berechnung konzipierte, autonom funktionierende Klangraum, der in Zusammenarbeit mit Esther Kläs (Jahrgang 1981) entstanden ist. In diesem polygonalen Resonanzkörper aus Holz, Karton und Gips befinden sich Rampen; hierauf werden über Lautsprecher eingeführte Klänge gelenkt, die sich für den Besucher zu einer Klangskulptur materialisieren.

Am Tag der Vernissage wird ketonge eine live Sound-Performance mit dem Klangraum aufführen.

Kontakt:
Ausstellungsgruppe des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn
Tina Eiber und Hsiaosung Kok
Telefon 0228/243 85 27
E-Mail:
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Internet: www.ausstellungsgruppe.uni-bonn.de

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