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Zehn Jahre a cappella

Jazzchor der Universität Bonn feiert Jubiläum

Mit einem Konzert in der Aula am Freitag, dem 24. Juni 2005 um 19.30 Uhr schließt der Jazzchor der Universität Bonn zum zwanzigsten Mal das Semester ab und feiert damit sein zehnjähriges Bestehen. 1995 von Norbert Günther gegründet, ist der meistens ohne Instrumente auftretende Chor inzwischen zum festen Bestandteil des Collegium musicum und damit der Musik an der Universität geworden.

Dirk Eisenack, seit der ersten Probe mit dabei und seit 1999 Leiter des Chores, erinnert sich: "In der ersten Probe war Hörsaal 13 so voll, dass noch einige Leute stehen mussten. Das Interesse an einem Jazzchor war unglaublich hoch, so etwas gab es bis dahin an der Uni noch nicht." Im Laufe der Zeit reduzierte sich aber die Anzahl der Mitglieder auf inzwischen etwa 40 Männer und Frauen, während gleichzeitig das Niveau immer weiter anstieg. Ein Garant dafür war das Vorsingen, das Norbert Günther einige Jahre nach der Chorgründung einführte.

Als Norbert Günther 1999 seine musikalischen Aktivitäten aus privaten Gründen reduzieren musste, übernahm Dirk Eisenack nach anfänglichem Zögern den Jazzchor. Sein langfristiges Ziel, immer stärker in den eigentlichen Jazzbereich hineinzugehen, hat sich seitdem zu einem großen Teil erfüllt: Standards wie "Tea for Two", "I got rhythm", "Let's do it", "Autumn Leaves" oder "Over the Rainbow" gehören heute zum festen Repertoire, doch auch populäre Stücke wie "16 Tons" von Merle Travis  oder "I'm a Train" von Albert Hammond stehen auf dem Programm. Zu den großen Erfolgen kann der Chor zudem zwei Fahrten nach Belfort zum "Festival International de Musique Universitaire" sowie eine Beteiligung am Jazzfestival Meervocal zählen - Eisenacks persönliches Highlight war jedoch ein Auftritt in seiner Heimatgemeinde in Bielefeld im letzten Jahr.

Um den Chor noch weiter voranzubringen und um den damals in seinen Abschlussprüfungen steckenden Chorleiter zu entlasten, wurde vor drei Semestern der Berufsmusiker und Jazzpianist Fraser Gartshore hinzugezogen. Diesen reizte die Möglichkeit, mit einem Jazzchor zu arbeiten und auf diese Weise etwas Neues auszuprobieren, da er vorher mit anderen Chören vorwiegend klassische Stücke einstudiert hatte. Nach eigenen Angaben wurden seine Erwartungen völlig erfüllt. Vor allem das letzte Semesterabschlusskonzert, das in der Schlosskirche stattfand, zeige, wozu der Chor fähig wäre, so Gartshore.

Durch die Zusammenarbeit der Chorleiter war es nun nicht nur möglich, öfters nach Stimmen getrennte Proben durchzuführen, es zeigte sich auch, dass die Qualitäten der beiden sich sehr gut ergänzen. Dies gab dem Jazzchor besonders im letzten Jahr noch einmal einen enormen Leistungsanstieg. So hat sich der Chor im Laufe der Jahre von einer Gemeinschaft singbegeisterter Laien zu einem semi-professionellen A-cappella-Chor gewandelt.

Kontakt:
Thomas Kölsch
0228/6202039
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Webseite des Chores:
www.jazzchor.org

Bilder zu dieser Presseinformation

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Jazzchor der Universität Bonn
Bildautor: Saskia Misera
(v. li.) Dirk Eisenack (Chorleiter) und Fraser Gartshore (Berufsmusiker und Jazzpianist )
Bildautor: Saskia Misera
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