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Universität Bonn unterrichtet künftig Harvard-Studenten

Neues Studienprogramm vermittelt Wissen über Deutschland und die biomedizinische Forschung

Amerikanische Elitestudenten der Harvard-Universität sammeln künftig an der Universität Bonn internationale Erfahrung. Bis zu 15 besonders qualifizierte Studierende aus Cambridge werden ab 2006 nach Bonn kommen, um hier in einem zweimonatigen Studienprogramm mit dem Titel "Life Sciences & Culture Bonn" den deutschen Kulturraum und die moderne Forschung in den Lebenswissenschaften am Zentrum LIMES ("Life and Medical Sciences") der Bonner Universität kennen zu lernen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat seine finanzielle Unterstützung für das neue Programm zugesagt. Es ist das erste Programm dieser Art an einer deutschen Universität.

"Dass wir zu den wenigen Universitäten in der Welt gehören, denen die Harvard-Universität ihre Studierenden anvertraut, ist eine erfreuliche Bestätigung für das Renommee, das Bonn weltweit als Forschungsuniversität genießt", sagt Rektor Professor Dr. Matthias Winiger. Internationale Kooperationen sind ein wesentlicher Bestandteil der Strategie der Bonner Hochschule, die in ihrem Leitbild auf Internationalität und Kooperation in Forschung und Lehre setzt.

Kern des Bonner Angebots für Studenten aus Harvard ist die Kombination des international renommierten Bonner Wissenschaftsbereichs LIMES ("Life and Medical Sciences") unter der Federführung von Professor Dr. Michael Hoch mit dem klassischen "Junior Year". Die amerikanischen Gäste werden in den Bonner Forschungslabors aktuelle Forschungsprojekte in den LIMES-Schwerpunktbereichen Membran-Biochemie, RNA-Technologien, Immunregulation und Zellarchitektur kennen lernen und daran mitarbeiten.

"Unsere Partner in Harvard sind offenbar sehr überzeugt von der Qualität der LIMES-Arbeitsgruppen. Sie beabsichtigen, der Bonner Uni eine angemessene Gebühr für dieses Angebot zu zahlen. Wir sind die erste deutsche Universität, die in den Lebenswissenschaften eine solche Kooperation mit einer amerikanischen Elite-Universität eingeht!" erläutert Professor Hoch. Er ist auch der Initiator des gefragten Exzellenz-Studiengangs Molekulare Biomedizin, um dessen 30 Studienplätze sich jedes Jahr Hunderte von Bewerbern bemühen.

Im Rahmen des Junior Year lädt die Universität Bonn schon seit vielen Jahren junge Studierende von führenden Hochschulen aus Übersee zu Intensivkursen ein, in denen Fachvorlesungen und Seminare mit speziellen Angeboten in deutscher Sprache und Landeskunde kombiniert werden. Das Programm genießt in den USA hohes Ansehen. "Vor einiger Zeit hat die Harvard University ihre eher zurückhaltende Politik zum Studierendenaustausch aufgegeben, da die Vermittlung von internationaler Erfahrung schon im Grundstudium auch in den USA immer wichtiger wird", erklärt die Uni-Dezernentin für Internationale Angelegenheiten, Liselotte Krickau-Richter.  "In Bonn hat Harvard einen guten Partner gesehen."

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat der Partnerschaft Bonn-Harvard mit seiner Förderzusage im Rahmen des neuen Programms "Study Abroad in Germany" den offiziellen Segen erteilt. Als weiteren Partner für das Programm hat die Bonner Universität die University of Wisconsin gewonnen, mit der sie bereits seit Jahrzehnten in der Forschung, im gegenseitigen Studierendenaustausch und im Junior Year kooperiert.


Ansprechpartner:

Liselotte Krickau-Richter
Dezernat für internationale Angelegenheiten
Telefon: 0228/73-5950
E-Mail:
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Prof. Dr. Michael Hoch
LIMES-Zentrum der Universität Bonn
Telefon: 0228/73 4621
E-Mail:
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Hinweis für die Fernseh-Redaktionen: Zu dieser Pressemitteilung ist kostenlos verwendbares Footage-Material auf Betacam SP vorhanden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Uni-Pressestelle, Telefon: 0228/73-7647, E-Mail:
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Bilder zu dieser Presseinformation

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Fotos: Frank Hohmann/Uni Bonn

 
 
 
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