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Elektrische Schatten

Chinesische Filmtage in Bonn vom 24. bis 30. Mai

Die wörtliche Übersetzung der chinesischen Schriftzeichen für "Film" lautet "Elektrische Schatten". Unter diesem Motto können Interessierte vom Dokumentarfilm über den experimentellen Autorenfilm bis hin zu opulenten Bildern des Erzählkinos Filmkultur aus China erleben - darunter sogar eine Europapremiere. Die Bonner Gesellschaft für China-Studien e.V., die sich im vergangenen Jahr an der Universität Bonn gründete, bietet damit aber nicht nur einen faszinierenden Blick auf chinesische Lebenswirklichkeit. Studierende haben auch ein reiches Rahmenprogramm gestaltet. Nähere Informationen und das ausführliche Programm der chinesischen Filmtage vom Dienstag, dem 24. bis Montag, dem 30. Mai im Rheinischen Landesmuseum und der Bonner Kinemathek in der Brotfabrik Beuel gibt es im Internet unter http://www.elektrische-schatten-bonn.de

Die "Elektrischen Schatten" 2005 präsentieren eine Vielzahl unterschiedlicher China-Bilder mit sieben Filmen von sieben Regisseuren, teils weltbekannt, teils völlig unbekannt. Alle sind im Original mit Untertiteln  zu sehen und zeigen - abseits von Klischees wie Peking-Ente süß-sauer, Martial-Art-Action, Kommunismus und Kommerz - Geschichten von Bewohnern, Schicksalen und Erlebnissen.
Höhepunkt gleich zur Eröffnung der Filmtage wird die Europapremiere von "Oxhide" sein - in Anwesenheit der jungen Regisseurin Liu Jiayin, Caligari-Preisträgerin der diesjährigen Berlinale. "Die Möglichkeit, eine aufstrebende, ambitionierte Filmschaffende kennenzulernen und mit ihr über ihr weithin besprochenes Debut zu diskutieren, steht ganz im Zeichen unseres Vorhabens, nicht einfach nur Filme zu zeigen, sondern mit unserer Auswahl auch Neues und Ungewohntes zu erproben und Hintergründe zu vermitteln", sagt Jari Grosse-Ruyken, Vorsitzender der Bonner Gesellschaft für China-Studien. Denn begleitet werden die Filmtage von einem Rahmenprogramm: So erwarten die Besucher ein Vortrag des Medienwissenschaftlers Stefan Kramer zur Geschichte des chinesischen Films, ein Branchengespräch zum Thema "Film als Wirtschaftsgut", ein Workshop in Taiji (meditative Kampfsportart), eine Lesung "Mein Peking" des Bonner Professors Dr. Wolfgang Kubin  und anderes mehr. Mit einem Thementag zur Kulturrevolution am 27. Mai feiert zudem die China-Redaktion der Deutschen Welle ihr 40-jähriges Jubiläum im Rahmen der Filmtage. Jetzt schon zu sehen ist eine Fotoausstellung "China 1979-1982" von Gabriele Richter im Foyer der Bonner Kinemathek; sie dauert bis zum 30. Mai.

Kontakt:
Jari Grosse-Ruyken, Sinologisches Seminar
Tel: 0228/73-7728, Fax: 0228/73-7255
E-Mail:
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Internet: http://www.sinologie.uni-bonn.de

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