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Verwunderung über Kritik des Studierendenparlaments

Universitätsfest soll Beitrag zu neuer Kultur leisten

Mit Verwunderung haben die Organisatoren des 1. Bonner Universitätsfestes eine Mitteilung des AStA aufgenommen, in der das Studierendenparlament (SP) die Verwendung von Talaren im Rahmen der Absolventenfeier am 9. Juli 2005 kritisiert. Einige SP-Mitglieder fühlten sich an das 19. Jahrhundert erinnert, heißt es in dieser Meldung. "Wir wollen eine neue Universitätskultur schaffen", entgegnet der für das Universitätsfest zuständige Prorektor Professor Dr. Max P. Baur. "Unser Blick geht nicht zurück, sondern nach vorn." Das Fest sei ein Symbol der Wertschätzung der Universität für ihre Studierenden.

Die Feier ist die erste zentrale Absolventenfeier an einer großen Traditionsuniversität in Deutschland. Alle Studierenden, die im Studienjahr 2004/2005 ein Diplom, einen Magister oder das Staatsexamen erworben haben, sind dazu eingeladen. Auch Verwandte und Freunde sollen dabei sein, wenn sie in Talare gehüllt auf der Hofgartenwiese ihre Urkunden erhalten. Im Rahmen des Universitätsfests findet außerdem ein universitätsweiter Tag der offenen Tür und ein Sommerball im Bonner Hotel Maritim statt.

Professor Baur begrüßte die Meinungsäußerung des SP als Beitrag zu der wichtigen Diskussion über die neue Universitätskultur, die das Rektorat mit dem Universitätsfest angestoßen habe. Er verstehe allerdings nicht den Zeitpunkt und wies den Vorwurf zurück, die Studenten seien bisher nicht ausreichend einbezogen worden: "Seit Oktober wurde in jeder Senatssitzung im Detail über das Fest berichtet. Dort gab es für die studentischen Senatoren und den AStA-Vorsitzenden Gelegenheit genug, Wünsche und Meinungen zu artikulieren."

Die überwältigende Mehrheit der Studierenden scheine aber hinter dem Fest in seiner jetzt vorliegenden Konzeption zu stehen, zahlreiche Ehemalige spendeten ihrer alten Alma mater Beifall für die geplanten Feierlichkeiten. "Wir haben soviel positive Resonanz erhalten", sagt Professor Baur. "Es ist eine regelrechte Aufbruchsstimmung zu spüren!"

Kontakt:
Dr. Andreas Archut
Abteilung Presse und Kommunikation
Telefon: 0228/73-7647
E-Mail:
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