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Verkehrsrisiko Schnarchen

Gesellschaft für Verkehrsmedizin tagt in Bonn

Schnarcher können unter Umständen ein Verkehrsrisiko darstellen: Mitunter sind die röchelnden Atemgeräusche nämlich Symptome einer so genannten Schlafapnoe. Bei den Patienten kann der Atem nachts bis zu zwei Minuten aussetzen, ohne dass sie dadurch erwachen. Tagsüber sind sie dann müde und unkonzentriert; die Gefahr für einen Verkehrsunfall steigt rapide an. Bonner Mediziner stellen auf dem 33. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin aktuelle Studienergebnisse zu diesem Thema vor und präsentieren auch effektive Behandlungsmöglichkeiten. Die Tagung findet vom 10. bis 12. März im Hauptgebäude der Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 3, statt.

Ein Schwerpunkt ist in diesem Jahr die Droge Cannabis. Neue Studien belegen, dass der Inhaltsstoff THC die Fahrtüchtigkeit drastisch beeinträchtigen kann. Auf dem Kongress diskutieren die Wissenschaftler auch die Frage nach einem Grenzwert, unter dem keine Auswirkungen im Straßenverkehr zu erwarten sind. Weitere Themen sind Krankheiten wie Epilepsie, Diabetes oder Parkinson, die ebenfalls eine Gefahr für die Fahrsicherheit bedeuten können. Ein hoch aktueller Vortrag beschäftigt sich mit den Risiken, die so genannte "Quads" für ihre Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer darstellen. Diese immer beliebteren Spaß-Kleinstwagen dürfen inzwischen schon von 16-Jährigen gefahren werden.

Wir laden die Medien ein, sich im Rahmen einer

Pressekonferenz
am Donnerstag, 10. März, um 11 Uhr
im Senatssaal des Universitäts-Hauptgebäudes
Regina-Pacis-Weg 3, 1. Obergeschoss

aus erster Hand über neueste Erkenntnisse aus der Verkehrsmedizin zu informieren. Als Ansprechpartner stehen Ihnen Professor Dr. Rainer Mattern, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin, sowie Professor Dr. Burkhard Madea und Dr. Frank Musshoff, beide Institut für Rechtsmedizin der Universität Bonn, zur Verfügung.

Wir bitten um Anmeldung unter der Telefonnummer 0228/73-7647 oder per Mail an [Email protection active, please enable JavaScript.].

Kontakt:
Professor Dr. Burkhard Madea
Institut für Rechtsmedizin der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-8315
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]
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