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Französischer Mittelalterspezialist in Bonn

Michel Zink spricht über Apollonius von Tyr und Tristan



Im Rahmen der Robert-Curtius-Professur hält Professor Michel Zink vom Collège de France einen Vortrag in der Bonner Universität. Der Pariser Gelehrte spricht am Dienstag, dem 7. Dezember um 16 Uhr im Hörsaal 8 des Hauptgebäudes in deutscher Sprache über Apollonius von Tyr und Tristan. Der Vortrag richtet sich an Fachkundige ebenso wie an die interessierte Öffentlichkeit.   

Die Kooperation zwischen dem Collège de France und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität hat mittlerweile eine langjährige Tradition. Der Vertrag, der die Einrichtung einer Gastprofessur an der Universität Bonn besiegelt, stammt aus dem Jahr 1996. Seit 1989 bietet das Collège de France seinen Professoren die Möglichkeit, einen Teil ihrer Lehrverpflichtungen im europäischen Ausland wahrzunehmen. Die Gastprofessur wurde nach dem Bonner Romanisten Ernst Robert Curtius benannt, der sich insbesondere mit dem Mittelalter und der neueren französischen Literaturgeschichte beschäftigte. Die Gastprofessur soll mit aktuellen Tendenzen der Forschung in Frankreich vertraut machen. An der zwischen dem Collège de France und der Universität Bonn getroffenen Vereinbarung können grundsätzlich alle Fakultäten partizipieren.

Der Referent Michel Zink hat seit 1994 den Lehrstuhl für "Littératures de la France médiévale" am Collège de France inne. Von 1976 bis 1987 war er Professor an der Universität Toulouse-Le Mirail und lehrte anschließend von 1987 bis 1994 an der Universität Paris-Sorbonne (Paris IV). Er war Gastprofessor an zahlreichen amerikanischen und europäischen Universitäten. Seit 2003 ist er Ritter der französischen Ehrenlegion. Er hat 19 Monographien und zahlreiche Aufsätze zur mittelalterlichen Literatur verfasst. Zuletzt erschienen 2004 die beiden Bände "Arsène Lupin et le mystère d'Arsonval" (Ed. de Fallois) und "Le Moyen Âge de Gaston Paris" (Ed. Odile Jacob).


Ansprechpartner für die Medien:

Professor Dr. Manfred Göthert
Institut für Pharmakologie und Toxikologie
Telefon: 0228/73-5411, E-Mail:
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Dr. Willi Jung
Romanisches Seminar
Telefon: 73-7635, E-Mail:
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